Wissenstransfer essenziell für Lebensmittelqualität in Kambodscha

Wissenstransfer essenziell für Lebensmittelqualität in Kambodscha

Try Sophal, Generaldirektor der Generaldirektion für Wissenschaft, Technologie und Innovation (STI), hob auf einem kürzlich abgehaltenen Forum die entscheidende Rolle des effektiven Wissens- und Technologietransfers hervor. Dieses ist unerlässlich, um die Lebensmittelqualität und die Wettbewerbsfähigkeit von Kleinst-, Klein- und mittleren Unternehmen (KKMU) zu verbessern. Das Forum, das unter dem Motto „Beschleunigung von Innovation und Produktivitätswachstum für Lebensmittel-KKMU durch Technologietransfer“ stattfand, betonte die Notwendigkeit einer koordinierten nationalen und internationalen Unterstützung. Ziel ist es, anhaltende Herausforderungen in den Bereichen Standards, Innovation und Marktreife im Lebensmittelsektor anzugehen.

Sophal erläuterte, dass das Ministerium für Industrie, Wissenschaft, Technologie und Innovation (MISTI) der Hauptorganisator ist. Die Zusammenarbeit erstreckt sich auf internationale Partner wie Südkorea, insbesondere das Deputy Science Technology and Policy Institute, und die ASEAN Productivity Organization. Mit Südkorea konzentriert sich die aktuelle Zusammenarbeit auf Forschung und Entwicklung (F&E), um die KKMU des Landes zu unterstützen. Hierbei geht es darum, die Integration von F&E in die Unternehmensstrategien zu fördern.

Parallel dazu arbeitet das Land an der Schaffung robuster rechtlicher Rahmenbedingungen. Dazu gehört die Etablierung eines Unterdekrets zur F&E-Verwaltung und die Gründung einer Nationalen Forschungsstiftung. Diese Stiftung soll als erster Fonds dienen, der KKMU, Universitäten und Forschungseinrichtungen finanzielle Unterstützung für ihre F&E-Aktivitäten bieten kann. Dies unterstreicht das Engagement der Regierung, ein unterstützendes Ökosystem für Innovation zu schaffen.

Ein Modell-Fahrplan, der von 2021 bis 2030 reicht, sieht fünf zentrale Säulen vor: Governance, Forschung und Entwicklung, ein umfassendes Bildungssystem und weitere Aspekte. Innerhalb dieses Fahrplans wird der Forschung und Entwicklung eine herausragende Stellung beigemessen. Die Regierung wird aufgefordert, mindestens ein Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) in F&E zu investieren, ähnlich wie es in vielen entwickelten Ländern der Fall ist, von denen einige sogar bis zu fünf Prozent ihres BIPs dafür aufwenden.

Darüber hinaus wurde ein klares Engagement des öffentlichen und privaten Sektors zur F&E-Investition formuliert. Es wird vorgeschlagen, dass mindestens fünfzig Prozent der F&E-Investitionen aus dem privaten Sektor stammen sollten, während die restlichen fünfzig Prozent von der Regierung getragen werden. Dieser partnerschaftliche Ansatz soll sicherstellen, dass sowohl staatliche Unterstützung als auch private Initiative zur Stärkung der Innovationskraft des Landes beitragen. Diese Maßnahmen sind entscheidend für die nachhaltige Entwicklung und internationale Wettbewerbsfähigkeit des kambodschanischen Lebensmittelsektors.

Quelle: Khmer Times, Knowledge Transfer Key to Food Quality (VIDEO), Khmer Times, December 24, 2025.
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