Vape-Shop-Besitzer wegen Kinder-Targeting angeklagt

Vape-Shop-Besitzer wegen Kinder-Targeting angeklagt

Das Stadtgericht von Phnom Penh hat Taing Sok Heng, den 58-jährigen Besitzer eines E-Zigaretten-Shops, offiziell wegen schwerer Vergehen im Zusammenhang mit dem Besitz und dem Handel von elektronischen Rauchgeräten angeklagt. Als E-Zigaretten-Verkäufer, der in der Gemeinde Chey Chumneas im Stadtteil Daun Penh, Phnom Penh, wohnt, drohen Herrn Sok Heng bei einer Verurteilung bis zu 20 Jahre Haft. Die Anklagen fallen unter Artikel 40 des umfassenden kambodschanischen Gesetzes zur Drogenkontrolle, einem gesetzlichen Rahmen, der den illegalen Handel und die Verwendung von kontrollierten Substanzen und verbotenen Artikeln bekämpfen soll.

Diese bedeutende rechtliche Maßnahme geht auf eine gezielte Polizeirazzia zurück, die am Donnerstag gegen 20:00 Uhr durchgeführt wurde. Die Behörden bestätigten, dass der untersuchte Laden gezielt Schulkinder als Hauptkunden ansprach, eine Enthüllung, die die gravierenden Auswirkungen solcher Geschäfte auf die öffentliche Gesundheit unterstreicht. Die Operation wurde aufgrund wertvoller Hinweise von besorgten Jugendlichen eingeleitet, die die Behörden über die illegalen Aktivitäten des Ladens informierten.

Während der Razzia beschlagnahmten die Militärpolizeieinheiten erfolgreich eine riesige Menge verbotener Gegenstände, insgesamt über 300.000 Stück. Das Inventar der konfiszierten Waren umfasste alarmierende 268.504 elektronische Rauchgeräte, 792 Flaschen verschiedener Vape-Flüssigkeiten und 443 Marihuana-Grinder. Der geschätzte Marktwert dieser beschlagnahmten Artikel übersteigt eine Million Dollar, was das Ausmaß der illegalen Operation verdeutlicht.

Major Yim Kimhong, der stellvertretende Leiter des Büros für Drogenkriminalität der Militärpolizei, bekräftigte die entschlossene Haltung der kambodschanischen Regierung gegenüber elektronischen Rauchgeräten. Er hob die strengen nationalen Vorschriften hervor, die den Import, die Verteilung, die Werbung, die Verwendung, den Besitz, die Produktion und die Lagerung aller Arten von elektronischen Geräten und Chemikalien zum Rauchen in Kambodscha verbieten. Maj. Kimhong betonte, dass das Hauptziel dieses Verbots darin besteht, Gesundheitsprobleme, insbesondere bei Schülern und Bildungspersonal, proaktiv zu verhindern und zu lösen, um so die soziale Ordnung aufrechtzuerhalten und die öffentliche Gesundheit zu schützen.

Die Ernsthaftigkeit der Situation wurde zusätzlich von Dr. Kong Mom, dem angesehenen Direktor der „Cambodia Movement for Health“, unterstrichen, der die räuberischen Marketingstrategien von Verkäufern von Vapes und Shishas kommentierte. Dr. Mom erklärte ausdrücklich, dass diese Verkäufer aktiv Kinder und Jugendliche ansprechen und so zu einer wachsenden Krise der öffentlichen Gesundheit beitragen. Er gab bekannt, dass Kambodscha die fünfte Nation in Südostasien ist, die ein umfassendes Verbot von E-Zigaretten und Shishas erfolgreich umgesetzt hat, was ein regionales Engagement zum Schutz der jüngeren Generationen vor diesen schädlichen Produkten widerspiegelt. Der Angeklagte bleibt inhaftiert, während das Gerichtsverfahren fortgesetzt wird, was die Entschlossenheit der Behörden unterstreicht, das Gesetz aufrechtzuerhalten und die Gemeinschaft zu schützen.

Quelle: Buth Reaksmey Kongkea, Vape shop owner charged for targeting children, Khmer Times, January 19, 2026.
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