Die Vereinigten Staaten haben ein Hilfspaket in Höhe von rund 45 Millionen Dollar zugesagt, um das im Dezember 2025 erzielte Waffenstillstandsabkommen zwischen Thailand und Kambodscha zu festigen. Diese Ankündigung erfolgte durch Michael DeSombre, den stellvertretenden US-Außenminister für ostasiatische Angelegenheiten.
Das Hilfspaket ist in mehrere Bereiche aufgeteilt: 20 Millionen Dollar sind für die Bekämpfung von Drogenhandel und Betrug in beiden Ländern vorgesehen. Weitere 15 Millionen Dollar werden für die Grenzstabilisierung bereitgestellt, um betroffene Gemeinden nach den jüngsten Auseinandersetzungen beim Wiederaufbau zu unterstützen. Die verbleibenden 10 Millionen Dollar sind für die Minenräumung und die Beseitigung nicht explodierter Kampfmittel bestimmt.
DeSombre besuchte kürzlich Thailand und Kambodscha, um Gespräche über die Stärkung des Waffenstillstands zu führen. Er betonte, dass die USA beide Regierungen weiterhin bei der Umsetzung des Friedensabkommens von Kuala Lumpur unterstützen werden, um Frieden, Wohlstand und Stabilität in der Region zu fördern. Im Rahmen seines Besuchs waren auch Treffen mit hochrangigen thailändischen und kambodschanischen Beamten in Bangkok und Phnom Penh geplant, um die Umsetzung des Friedensabkommens und breitere Bemühungen zur Förderung gemeinsamer Interessen im Indo-Pazifik zu erörtern.
Grenzkonflikte zwischen Kambodscha und Thailand waren im Vormonat erneut ausgebrochen, etwa fünf Monate nach einem zuvor von US-Präsident Donald Trump und dem malaysischen Premierminister Anwar Ibrahim vermittelten Waffenstillstand. Ende Dezember 2025 einigten sich die beiden Länder auf ein weiteres Waffenstillstandsabkommen, das 21 Tage anhaltende Kämpfe beendete. Diese Konflikte hatten Dutzende Todesopfer gefordert und über eine halbe Million Menschen auf beiden Seiten zur Flucht aus ihren Häusern gezwungen.
Quelle: VNA, USA pledged $45 million to support Cambodia-Thailand agreement, Khmer Times, 11. Januar 2026.
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