Thailand hat vor dem bevorstehenden Treffen des General Border Committee (GBC) auf Sekretariatsebene, das am 24. Dezember 2025 um 16:00 Uhr in der Provinz Chanthaburi beginnen soll, eine Reihe von Bedingungen festgelegt. Die GBC-Sitzungen sind vom 24. bis 27. Dezember 2025 geplant und sollen am 27. Dezember in einem Ministertreffen in Chanthaburi gipfeln. Die thailändischen Behörden haben jedoch klargestellt, dass das Ministertreffen nur stattfinden wird, wenn auf Sekretariatsebene Fortschritte erzielt werden.
Laut Informationen, die von Puy Kea, dem Präsidenten des Clubs kambodschanischer Journalisten, unter Berufung auf eine Quelle in Bangkok, geteilt wurden, hat Thailand drei Kernprinzipien als Voraussetzungen für die Gespräche bekräftigt. Erstens muss Kambodscha vor den Diskussionen einen Waffenstillstand ankündigen. Zweitens muss der Waffenstillstand echt und kontinuierlich sein und von einem Beobachterteam überwacht werden. Drittens muss Kambodscha eine aufrichtige Zusammenarbeit bei der Minenräumung zeigen und, was noch wichtiger ist, den Waffenstillstand sofort umsetzen, sobald die GBC-Gespräche beginnen.
Thailand hat außerdem gewarnt, dass das Scheitern, eine gemeinsame Basis während der Diskussionen auf Sekretariatsebene zu finden, zu einem vorzeitigen Abbruch der Gespräche führen könnte. In einem solchen Szenario würden der thailändische Verteidigungsminister Natthapol und sein kambodschanischer Amtskollege das geplante Ministertreffen am Samstag, den 27. Dezember, nicht besuchen. Die Bedingungen kommen inmitten erhöhter Aufmerksamkeit für die Grenzstabilität und Sicherheitsmechanismen zwischen den beiden Nachbarländern, wobei das GBC als wichtiger bilateraler Rahmen zur Beilegung von Streitigkeiten und zur Verhinderung einer Eskalation angesehen wird. Die kambodschanischen Behörden haben sich zu den von Thailand dargelegten Bedingungen noch nicht öffentlich geäußert.
Quelle: Khmer Times, Thailand sets conditions ahead of Cambodia–Thailand GBC talks in Chanthaburi, Khmer Times, 24. Dezember 2025.
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