Südkorea spendet Feuerwehrautos an Kambodschas Polizei zur Notfallvorsorge

Südkorea spendet Feuerwehrautos an Kambodschas Polizei zur Notfallvorsorge

Südkorea hat die Notfallkapazitäten Kambodschas durch eine umfassende Spende von Ausrüstung für Brandbekämpfung und Rettungseinsätze maßgeblich gestärkt. Die Nationale Polizei Kambodschas erhielt am Dienstag ein umfangreiches Paket an Notfallausrüstung, darunter fünf Feuerwehrautos, zwei Krankenwagen, 100 Feuerwehruniformen und 20.000 chemische Schutzanzüge. Diese wertvolle Unterstützung wurde über die südkoreanische NGO GO&DO bereitgestellt und bei einer feierlichen Zeremonie im Innenministerium offiziell übergeben, die vom Nationalen Polizeichef General Sar Thet geleitet wurde.

General Thet hob die Bedeutung dieser "äußerst wertvollen" Hilfe für das kambodschanische Volk hervor und betonte, dass sie Südkoreas anhaltenden guten Willen und seine langjährige Freundschaft zu Kambodscha widerspiegele. Er unterstrich, dass die gespendete Ausrüstung die Polizei- und Feuerwehrkräfte an vorderster Front direkt unterstützen und Notfalleinsätze, insbesondere bei Bränden in Wohngebieten, Industriezonen und großen Gewerbebauten, schneller und effektiver machen werde. Diese Stärkung sei entscheidend, um die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten und Menschenleben sowie Eigentum besser zu schützen. Der Generalleiter drückte im Namen der gesamten Nationalen Polizei tiefe Dankbarkeit aus und erklärte, dass dieser Beitrag die Einsatzkräfte bei der Erfüllung ihrer Pflichten gegenüber der Nation und dem Volk erheblich ermutige. Thet äußerte zudem die dringende Hoffnung, dass Südkorea in Zukunft weiterhin ähnliche Unterstützung leisten werde, insbesondere im Hinblick auf chemische Schutzanzüge. Diese sind in Kambodscha noch in unzureichender Menge vorhanden, obwohl sie bei komplexen Brandvorfällen, die gefährliche Materialien in Fabriken, Wohnanlagen und großen Unternehmen betreffen, von entscheidender Bedeutung sind – Orte, die oft eine Mischung aus brennbaren Chemikalien und schwer zugänglichen Bereichen aufweisen.

Im Rahmen der Veranstaltung präsentierte Generalleutnant Neth Vantha, Direktor der Abteilung für Brandverhütung, Brandbekämpfung und Rettung, aktuelle nationale Brandstatistiken. Von Januar bis September dieses Jahres wurden in Kambodscha 654 Brandfälle registriert. Dies stellt einen bemerkenswerten Rückgang von 219 Fällen gegenüber den 873 Fällen im gleichen Zeitraum des Vorjahres dar. Eine detailliertere Aufschlüsselung zeigte, dass Hausbrände 481 Vorfälle ausmachten, während 98 Fälle Marktstände oder kleinere Strukturen betrafen. Tragischerweise kamen in diesem Neunmonatszeitraum 14 Menschen ums Leben und 43 wurden verletzt. Die Analyse der Brandursachen ergab, dass elektrische Defekte mit 42,26 % die häufigste Ursache waren, gefolgt von unsachgemäßem Umgang mit offenem Feuer (39,18 %) und anderen beitragenden Faktoren (18,56 %). Diese detaillierten Statistiken unterstreichen die Notwendigkeit und den direkten Nutzen der südkoreanischen Spende zur weiteren Verbesserung der Brandbekämpfungs- und Rettungskapazitäten des Landes.

Quelle: South Korea donates fire engines to Cambodian police, Khmer Times, November 27, 2025.
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