Die Arbeitsgruppe zur Investitionsförderung der Provinz Preah Sihanouk hat eine neue Runde von Sonderanreizen für 19 Investitionsprojekte im Gesamtwert von über 276 Millionen US-Dollar genehmigt. Diese Maßnahme zielt darauf ab, die wirtschaftliche Aktivität und die Schaffung von Arbeitsplätzen in der Küstenprovinz Sihanoukville zu beschleunigen. Die Entscheidung wurde während eines Treffens im Ministerium für Wirtschaft und Finanzen getroffen, das von Hean Sahib, dem Seniorberater des Premierministers und Vorsitzenden der Arbeitsgruppe, geleitet wurde.
Die 19 genehmigten Projekte umfassen sieben gestoppte Bauvorhaben und zwölf neue Investitionsvorschläge, die voraussichtlich etwa 1.845 Arbeitsplätze schaffen werden. Das Portfolio deckt eine breite Palette von Sektoren ab, darunter Hotels, Mehrzweck-Gewerbegebäude, die Herstellung von Kfz-Reparaturausrüstung, Sperrholz- und Möbelproduktion, Obst- und Getreideverarbeitung sowie Wasser- und Stromversorgungsprojekte.
Laut offiziellen Daten hat die Arbeitsgruppe im Zeitraum von 2024 bis Oktober 2025 bereits Sonderanreize für insgesamt 392 Projekte mit einem geschätzten Gesamtinvestitionsvolumen von 7,87 Milliarden US-Dollar genehmigt. Diese umfassenderen Projekte sollen rund 50.670 Arbeitsplätze schaffen. Davon entfallen 186 auf stillgelegte Gebäude, 166 auf neue Projekte, 25 auf Erweiterungen und 15 auf bestehende Unternehmen.
Hean Sahib lobte die kontinuierliche Sorgfalt und Verantwortung der Arbeitsgruppe bei der Umsetzung des speziellen Anreizprogramms in den letzten zwei Jahren. Er betonte die effektive Zusammenarbeit zwischen den Ministerien und Institutionen, die das Vertrauen der Investoren in Preah Sihanouk durch vier Schlüsselprioritäten gestärkt hat: Steueranreize und administrative Erleichterungen, Förderung von hochwertigen Investitionen, Nutzung lokaler Arbeitskräfte und Wissenstransfer sowie verstärkter Einsatz lokaler Rohstoffe.
Die Sonderprogramme der königlichen Regierung sollen als Modell zur Anziehung und Bindung von Investitionen dienen und Preah Sihanouk als strategisch bedeutsames, vielseitiges Wirtschaftszentrum positionieren. Lor Vichet, Vizepräsident der Cambodia Chinese Commerce Association (CCCA), würdigte das Engagement der Regierung. Er hob die strategische Geografie der Provinz mit ihrem Tiefseehafen hervor, der den Import- und Exportfluss unterstützt und die regionale Konnektivität sowie den Zugang zu globalen Lieferketten verbessert. Auch die hochwertige Infrastruktur mit zuverlässigen Straßennetzen, konstanter Strom- und Wasserversorgung sowie qualifizierten Arbeitskräften trage zur Attraktivität bei.
Diese Entwicklungen sind voll und ganz auf das langfristige Ziel der Regierung abgestimmt, die Provinz in ein modernes Industrie- und Handelszentrum zu verwandeln. Die Aussichten bleiben vielversprechend, mit steigenden Beschäftigungsmöglichkeiten, einem sich stetig verbessernden Investitionsklima und einer Wirtschaft, die weiter an Stärke gewinnt und zum nachhaltigen Wachstum der Provinz beiträgt.
Quelle: Sum Manet, 19 Sihanoukville projects get special investment incentives, Khmer Times, November 26, 2025.
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