Russischer Botschafter dementiert Söldner-Berichte, fordert Frieden an Grenze

Russischer Botschafter dementiert Söldner-Berichte, fordert Frieden an Grenze

Der russische Botschafter in Kambodscha, Anatoly Borovik, hat thailändische Berichte öffentlich zurückgewiesen, wonach russische Staatsbürger im aktuellen kambodschanisch-thailändischen Grenzkonflikt als Söldner für Kambodscha tätig seien. Während einer Pressekonferenz am 16. Dezember 2025, bei der die Ergebnisse der russischen Außenpolitik vorgestellt wurden, dementierte Botschafter Borovik diese Behauptungen ausdrücklich. Er betonte, dass es keine glaubwürdigen Informationen oder Beweise zur Unterstützung solcher Anschuldigungen gebe und wies sie als potenziell "gefälschte Informationen" ab, deren weitere Behandlung Zeitverschwendung wäre.

In Übereinstimmung mit dieser Haltung gab auch die russische Botschaft in Bangkok, Thailand, eine Erklärung heraus, in der sie Berichte bestimmter thailändischer Medien über russische Staatsbürger, die als Söldner im Grenzstreit zwischen Thailand und Kambodscha dienen, als falsch einstufte. Die Botschaft bekräftigte ihre Ablehnung und versicherte, dass keine russischen Staatsbürger als Söldner in den Konflikt zwischen den beiden Nationen involviert seien. Darüber hinaus hob die Botschaft die potenziellen negativen Auswirkungen solcher unbegründeten Anschuldigungen hervor. Diese Behauptungen, so erklärte sie, könnten die Rechte und das Wohlergehen russischer Staatsbürger, die sich in Thailand aufhalten, sei es als Touristen oder Geschäftsleute, gefährden. Zudem bestünde die Gefahr, dass die langjährigen freundschaftlichen und kooperativen Beziehungen, die Russland mit Thailand pflegt, beschädigt werden könnten.

Die russische Botschaft unterstrich ihr Engagement, freundschaftliche und kooperative Beziehungen sowohl zu Kambodscha als auch zu Thailand aufrechtzuerhalten. Sie drückte ausdrücklich ihre Unterstützung für eine friedliche Lösung des anhaltenden Grenzstreits aus und plädierte für diplomatische Ansätze zur Deeskalation der Lage. Botschafter Borovik äußerte tiefe Besorgnis über die anhaltenden Zusammenstöße entlang der kambodschanisch-thailändischen Grenze, insbesondere angesichts des Einsatzes schwerer Waffen. Er appellierte dringend an beide Kriegsparteien, maximale Zurückhaltung zu üben. Dieser Appell zielt darauf ab, weitere zivile Opfer und Verletzungen unter der in den Konflikt verwickelten Bevölkerung zu verhindern.

In seiner Ansprache betonte Botschafter Borovik die dringende Notwendigkeit für Kambodscha und Thailand, in einen konstruktiven Dialog zu treten. Er forderte die Etablierung eines Waffenstillstands, den er als entscheidenden Schritt zur Erreichung eines dauerhaften Friedens zwischen den beiden Ländern ansieht. Er verwies ausdrücklich auf die Gemeinsame Erklärung von Kuala Lumpur, was impliziert, dass jede Lösung mit deren Prinzipien übereinstimmen sollte. Der Botschafter bekräftigte abschließend Russlands unerschütterliche Unterstützung für eine friedliche Beilegung dieses komplexen und volatilen Grenzkonflikts. Die übergreifende Botschaft Russlands ist die der Neutralität, der Ablehnung einer Beteiligung und eines starken Drängens auf Deeskalation und diplomatische Lösungen zwischen Kambodscha und Thailand.

Quelle: Khmer Times, Russian Ambassador to Cambodia: No information that Russian citizens serving as mercenaries for Cambodia, calls for peace, Khmer Times, December 16, 2025.
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