Nationalversammlung verurteilt thailändische Aggression gegen Kambodscha

Nationalversammlung verurteilt thailändische Aggression gegen Kambodscha

Die kambodschanische Nationalversammlung hat Thailands „brutale und unmenschliche Invasion“ des kambodschanischen Territoriums scharf verurteilt und eine eindringliche Warnung ausgesprochen, dass die anhaltende Eskalation eine ernste Bedrohung für Kambodschas Souveränität, die regionale Stabilität und die regelbasierte internationale Ordnung darstellt. Das Legislativorgan erklärte, es arbeite aktiv mit der kambodschanischen Bevölkerung und den Streitkräften zusammen, um Thailands aggressiven Handlungen entschieden entgegenzutreten. Diese Maßnahmen sollen das Leid der betroffenen Bevölkerung lindern und die Moral der an der Verteidigung der nationalen Souveränität beteiligten Fronttruppen stärken.

Nach Angaben der Nationalversammlung hat Thailand umfangreiche Militäroperationen tief in kambodschanisches Territorium hinein gestartet, die sich 80-90 Kilometer in mehrere von Zivilisten bewohnte Provinzen erstrecken. Diese Operationen sollen schwere Waffen, darunter F-16- und T-50TH-Kampfjets, Kriegsschiffe, Giftgas und Streumunition, umfassen. Die Versammlung verurteilte diese Handlungen unmissverständlich als „barbarische Akte“, die eine schwerwiegende Verletzung der Souveränität Kambodschas und einen eklatanten Bruch des Völkerrechts darstellen und zu weitreichendem Schaden für Zivilisten und kritische Infrastruktur führen.

Darüber hinaus hob die Nationalversammlung hervor, dass Thailands Vorgehen direkt gegen das Friedensabkommen von Kuala Lumpur verstößt, ein Abkommen, das Berichten zufolge vom ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump und dem malaysischen Premierminister Anwar Ibrahim in seiner Funktion als ASEAN-Vorsitzender bezeugt wurde. Die Versammlung betonte, dass solche Handlungen die Säulen des Friedens, der regionalen Stabilität und des globalen regelbasierten internationalen Rahmens grundlegend untergraben.

Das Legislativorgan äußerte auch tiefe Besorgnis darüber, dass internationales Nichthandeln oder Gleichgültigkeit einen gefährlichen Präzedenzfall schaffen und möglicherweise ein „Gesetz des Dschungels“ legitimieren würde, in dem Macht über Gerechtigkeit entscheidet. Es warnte davor, dass die Tolerierung eines solchen Verhaltens kein kleines Land in Zukunft sicher lassen würde. Folglich hat die Nationalversammlung die internationale Gemeinschaft, die Vereinten Nationen und Parlamente weltweit aufgefordert, sofortigen und bedingungslosen Druck auf Thailand auszuüben, um alle militärischen Operationen innerhalb des kambodschanischen Territoriums einzustellen.

Quelle: Khmer Times Team, National Assembly denounces Thai aggression, Khmer Times, December 26, 2025.
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