MoEYS unterstützt vertriebene Schüler an der kambodschanisch-thailändischen Grenze

MoEYS unterstützt vertriebene Schüler an der kambodschanisch-thailändischen Grenze

Das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (MoEYS) in Kambodscha hat seine Bemühungen verstärkt, Schülern zu helfen, die aufgrund des anhaltenden Konflikts an der kambodschanisch-thailändischen Grenze aus ihren Heimatorten vertrieben wurden. Die Situation ist kritisch, da viele dieser Schüler nicht in ihre Dörfer zurückkehren können. Ihre Heimatorte, die Infrastruktur, Schulen und Häuser wurden zerstört, und einige kambodschanische Dörfer stehen derzeit unter der militärischen Kontrolle Thailands. Dieser Konflikt hat weitreichende Folgen für die Bildung in den betroffenen Regionen.

Aktuellen Angaben des MoEYS zufolge, waren am letzten Donnerstag insgesamt 113 Schulen in den Provinzen Preah Vihear, Oddar Meanchey, Pursat und Banteay Meanchey weiterhin geschlossen. Dies unterstreicht das Ausmaß der Vertreibung und die Notwendigkeit sofortiger Bildungsmaßnahmen für die betroffenen Kinder und Jugendlichen. Um die Lehrer, die ebenfalls von dem Konflikt betroffen sind, zu unterstützen, kündigte Bildungsminister Hang Chuon Naron bei einer Zeremonie zur Verteilung von Lebensmitteln in den Provinzen Banteay Meanchey und Oddar Meanchey die Einrichtung eines Sonderfonds an. Dieser Fonds soll Lehrern helfen, deren Häuser beschädigt wurden, und zielt darauf ab, die Pädagogen beim Wiederaufbau ihrer Heime und der Wiederherstellung der Stabilität zu vereinen.

Minister Naron betonte das Engagement des Ministeriums, die Lehrer in Zusammenarbeit mit Entwicklungspartnern zu unterstützen. Er forderte die Lehrkräfte auf, zusammenzuhalten, sich auf die Sicherheit zu konzentrieren und ihre Pflichten weiterhin gewissenhaft zu erfüllen, um die Bildung der Kinder unter diesen schwierigen Umständen aufrechtzuerhalten. Gleichzeitig appellierte er an die Schüler, ihre Ausbildung fortzusetzen und ihr Wissen zu erweitern, bis sie sicher nach Hause und in ihre Schulen zurückkehren können, insbesondere nach der Räumung von nicht explodierten Minen, die eine erhebliche Gefahr darstellen.

Das Ministerium hat detaillierte Pläne für den Bau von sowohl temporären als auch dauerhaften Schulstrukturen entlang der Grenze vorbereitet. Dies zeigt ein langfristiges Engagement, stabile und voll ausgestattete Bildungseinrichtungen in diesen gefährdeten Gebieten zu schaffen. Für Grundschüler und jüngere Kinder, die nicht nach Hause zurückkehren können, wird der Unterricht an sicheren Orten durch temporäre Klassenzimmer, Bibliotheken, Gruppenlernstunden und Selbstlernarrangements fortgesetzt. Sekundar- und Gymnasialschüler erhalten die Erlaubnis, öffentliche Einrichtungen zu besuchen, wobei eine besondere Berücksichtigung für vertriebene Schüler der zwölften Klasse vorgesehen ist, um deren Abschluss nicht zu gefährden.

Quelle: Hang Punreay, MoEYS steps up support for displaced students, Khmer Times, January 12, 2026.
Link zum Artikel