Khmer-chinesische Beziehungen durch Kunst erkundet

Khmer-chinesische Beziehungen durch Kunst erkundet

Im Nationalmuseum von Kambodscha wurde am 19. November eine bedeutende Ausstellung mit dem Titel „Historical Bonds: Khmer-Chinese Relations Through Culture and Arts“ eröffnet. Die Ausstellung, die in der Südlichen Temporären Ausstellungshalle des Museums stattfindet, wird bis zum 28. Februar laufen und beleuchtet die tiefgreifenden kulturellen und künstlerischen Beziehungen zwischen den beiden Nationen. Die Eröffnung wurde von der Ministerin für Kultur und Schöne Künste, Phoeurng Sackona, und dem chinesischen Botschafter in Kambodscha, Wang Wenbin, geleitet, was die hohe Bedeutung dieses Ereignisses unterstreicht.

Die Organisation der Ausstellung erfolgte durch die Museumsabteilung in Zusammenarbeit mit der China Academy of Cultural Heritage. Eine Vielzahl weiterer namhafter Institutionen trug mit ihrem Fachwissen maßgeblich zum Gelingen bei. Zu den wichtigen Mitwirkenden zählen die China-Kambodscha Gemeinsame Arbeitsgruppe für die Erhaltung von Angkor, die APSARA National Authority, die Preah Vihear National Authority sowie das Forschungsteam unter der Leitung von Professor Mitch Hendrickson für das Projekt Preah Khan von Kampong Svay. Diese Initiative wird zusätzlich vom Ministerium für Kultur und Schöne Künste und der Botschaft der Volksrepublik China in Kambodscha unterstützt.

Ministerin Sackona betonte, dass die Ausstellung nicht nur den kulturellen und künstlerischen Austausch zwischen Kambodscha und China widerspiegelt, sondern auch die gemeinsamen Anstrengungen der Völker beider Länder würdigt. Die Besucher erhalten einen Einblick in jahrhundertelange kulturelle Dialoge zwischen den Khmer und dem chinesischen Volk. Dabei wird insbesondere die Präsenz und der Einfluss chinesischer Kunstobjekte, Handwerkskunst und Ideen innerhalb der Khmer-Gesellschaft hervorgehoben. Ein Schwerpunkt liegt darauf, wie sich die Wahrnehmung Chinas und seiner Menschen aus Sicht der Khmer im Laufe der Zeit entwickelt hat.

Botschafter Wang wies darauf hin, dass alte Objekte in China als Glücksbringer gelten, was die tief verwurzelte Wertschätzung für historische Artefakte in der chinesischen Kultur unterstreicht. Chhay Visoth, Direktor des Nationalmuseums von Kambodscha, bezeichnete die Schau als eine besondere Ausstellung, die eigens organisiert wurde, um antike Artefakte im Zusammenhang mit chinesischer Kunst zu präsentieren. Die Ausstellung wirft zudem ein Licht auf die anhaltende Vitalität der kulturellen Zusammenarbeit zwischen den Khmer und China und präsentiert zeitgenössische Kooperationen in der Denkmalpflege und der akademischen Forschung.

Die Organisatoren sind überzeugt, dass diese Partnerschaft eine zentrale Rolle bei der Stärkung der kulturellen Bindungen zwischen den Nationen spielt. Durch die Darstellung dieser historischen und gegenwärtigen Beziehungen durch Kunst und Kultur leistet die Ausstellung einen wichtigen Beitrag zum gegenseitigen Verständnis und zur weiteren Vertiefung der freundschaftlichen Verbindungen zwischen Kambodscha und China. Sie verdeutlicht, wie Kunst als Brücke zwischen Kulturen fungiert und historische Bande lebendig hält.

Quelle: Sen David, Khmer-Chinese relations explored through art, Khmer Times, November 21, 2025.
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