Kambodschas SZE-Exporte erreichen fast 6 Milliarden US-Dollar

Kambodschas SZE-Exporte erreichen fast 6 Milliarden US-Dollar

Kambodschas Sonderwirtschaftszonen (SZE) haben in den ersten neun Monaten des Jahres Exporte im Wert von 5,9 Milliarden US-Dollar erzielt. Dies unterstreicht die wachsende Bedeutung dieser Zonen als entscheidende Wirtschaftsmotoren für das südostasiatische Land. Laut einem Bericht des Rates für die Entwicklung Kambodschas (CDC) gibt es landesweit 58 Sonderwirtschaftszonen, von denen 32 derzeit in Betrieb sind.

Die Entwicklung der SZEs wird von CDC-Beamten als Erfolg der strategischen Bemühungen der Regierung gewertet, ausländische Investitionen anzuziehen und zu halten. Herr Suon Sophal, stellvertretender Generalsekretär des kambodschanischen Investitionsausschusses, hob bei der 18. kambodschanischen Handelsmesse 2025 in Phnom Penh Schlüsselfaktoren hervor, die die SZE-Entwicklung für internationale Hersteller unterstützen. Dazu gehören intelligente Anreizprogramme, Kambodschas strategische Lage und der breite Marktzugang durch verschiedene Handelsabkommen.

Die aus SZEs exportierten Produkte verzeichneten ein robustes Wachstum und tragen maßgeblich zur sozioökonomischen Entwicklung bei. Diese Handelsabkommen ermöglichen Investoren den Zugang zu großen internationalen Märkten und positionieren Kambodscha als strategischen Standort für Investitionen in Verarbeitung, Fertigung und Export. Herr Sophal betonte, dass SZE-Exporte zwischen 60 und 70 Prozent der gesamten Exporte Kambodschas ausmachen. Zu den in diesen Zonen hergestellten Gütern gehören Autoreifen, Fahrräder, Ersatzteile, elektronische Komponenten und Autoteile.

Sonderwirtschaftszonen wurden landesweit eingerichtet, um Investoren One-Stop-Dienste für Import und Export anzubieten und den Handel erheblich zu erleichtern. Sie spielen eine wichtige Rolle bei der nationalen Wirtschaftsentwicklung und werden zunehmend an wichtige Transportwege und Grenzübergänge angebunden, um den grenzüberschreitenden Handel und die regionale Zusammenarbeit zu fördern. Der Fokus der Regierung, ausländische Investitionen anzuziehen und Innovationen in den SZEs zu fördern, ist entscheidend, um das volle Potenzial dieser Wirtschaftszonen auszuschöpfen.

Derzeit sind 1.021 Investitionsprojekte mit einem Kapital von 12,9 Milliarden US-Dollar in den 32 operativen SZEs aktiv, die über 230.000 Mitarbeiter beschäftigen. Die Regierung hat die Bemühungen zur Erleichterung von Investoren verstärkt, beispielsweise durch vereinfachte Prozesse für Importsteuerbefreiungen und die Online-Registrierung qualifizierter Investitionsprojekte. Dies hat Investoren erheblich geholfen, Investitionslizenzen schneller zu erhalten und ihre Geschäftstätigkeit in Kambodscha zu erleichtern. Darüber hinaus plant die Regierung die Schaffung neuer SZE-Modelle für grüne Industrien und High-Tech-Investitionen, die sich von bestehenden Industrieparks unterscheiden werden.

Quelle: Chea Vanyuth, Exports from Special Economic Zones almost reach $6 billion in 9 months, Khmer Times, December 10, 2025.
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