Die Sihanoukville Special Economic Zone (SSEZ) in Kambodscha hat im Jahr 2025 einen bedeutenden Wachstumsschub erlebt, indem sie die Zahl ihrer ansässigen Unternehmen auf 217 steigerte. Dies gab der Betreiber der Zone bekannt, die als einflussreiches Gemeinschaftsprojekt kambodschanischer und chinesischer Firmen ins Leben gerufen wurde. Die strategische Ausrichtung der SSEZ verschiebt sich zunehmend hin zur Entwicklung und Stärkung von industriellen und globalen Lieferketten, insbesondere in hochtechnologischen und zukunftsweisenden Sektoren. Dazu gehören die komplexe Automobilherstellung und die Produktion von Autoteilen, die Fertigung von Komponenten für neue Energielösungen sowie spezialisierte Maschinenverarbeitung und hochmoderne Energieausrüstung.
Im Laufe des vergangenen Jahres konnte die Sonderwirtschaftszone beeindruckende 20 neue Unternehmen in ihren Reihen willkommen heißen, was die Gesamtzahl der dort angesiedelten Betriebe auf 217 erhöhte. Diese dynamische Expansion war direkt verantwortlich für die Schaffung von rund 3.000 neuen Arbeitsplätzen allein im Jahr 2025, wodurch die Gesamtzahl der Beschäftigten in der SSEZ auf bemerkenswerte 35.000 anstieg. Der Betreiber hob in seiner Mitteilung hervor, dass die positive Entwicklung der Zone maßgeblich zur substanziellen Verbesserung des Lebensstandards der lokalen Bevölkerung beigetragen hat, indem sie stabile Einkommen und neue Perspektiven bietet.
Thong Mengdavid, stellvertretender Direktor des renommierten China-ASEAN Studies Centre der Cambodia University of Technology and Science, betonte, dass diese beeindruckenden Zahlen die Position der SSEZ als Kambodschas fortschrittlichstes und am stärksten global vernetztes Industriezentrum untermauern. Er erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur Xinhua, dass die aktuellen Daten nicht nur ein quantitatives Wachstum in Bezug auf die schiere Größe der Zone widerspiegeln, sondern auch eine tiefgreifende und bedeutungsvolle strukturelle Aufwertung. Diese ist insbesondere durch eine verstärkte Integration in regionale und globale Lieferketten gekennzeichnet, wobei die Schwerpunkte auf essenzielle Bereiche wie Automobilteile, fortschrittliche neue Energieausrüstung und präzisen Maschinenbau gelegt werden.
Mengdavid fügte weiterhin hinzu, dass dieses kontinuierliche und stetige Wachstum ein klares Zeichen für ein starkes Investorenvertrauen darstellt und eindrucksvoll die hohe Attraktivität des kambodschanischen Geschäftsumfelds demonstriert. Er unterstrich, dass die Entwicklung in der SSEZ eine deutliche Verlagerung hin zu höherwertigen Aktivitäten signalisiert, die weit über grundlegende Montagearbeiten hinausgehen. Dies trägt dazu bei, dass das industrielle Wachstum in der Zone zunehmend inklusiver und nachhaltiger wird, was wiederum die lokale Unterstützung festigt und zur umfassenderen politisch-wirtschaftlichen Stabilität des Landes beiträgt.
Die SSEZ, die im Jahr 2008 strategisch günstig in der Nähe des Tiefseehafens Sihanoukville Autonomous Port gegründet wurde, erstreckt sich über eine Fläche von 11 Quadratkilometern. Sie ist die Heimat von Unternehmen aus einer Vielzahl von Ländern und Regionen, darunter China, die Europäische Union, die Vereinigten Staaten und verschiedene südostasiatische Nationen. Diese bemerkenswerte internationale Präsenz unterstreicht ihre zentrale Rolle als wichtiger Knotenpunkt im globalen Handel und in der internationalen Produktion. Die konsequente Entwicklung hin zu High-Tech-Industrien festigt nicht nur Kambodschas Position in der modernen Fertigungslandschaft, sondern fördert auch die wirtschaftliche Diversifizierung und Resilienz des Landes.
Quelle: Khmer Times, Cambodia’s SSEZ hits 217 enterprises as industrial focus shifts to high-tech, Khmer Times, 29. Mai 2024.
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