Die kambodschanische Regierung hat spezielle Investitionsanreize für 24 Projekte in Sihanoukville mit einem Gesamtvolumen von über 208 Millionen US-Dollar angekündigt. Diese Maßnahme ist Teil einer umfassenden Strategie, um das Wirtschaftswachstum anzukurbeln, Arbeitsplätze zu schaffen und sowohl nationale als auch internationale Investoren anzuziehen. Ziel ist es, die Provinz zu einer vielseitigen Sonderwirtschaftszone und einem bedeutenden Wirtschaftszentrum zu entwickeln.
Eine spezielle Arbeitsgruppe unter der Leitung von S.E. Hean Sahib, Staatssekretär des Ministeriums für Wirtschaft und Finanzen, prüfte Vorschläge für Anreize, Konzessionen und Verfahrenserleichterungen für insgesamt 25 Investitionsprojekte mit einem geschätzten Kapital von rund 1,017 Milliarden US-Dollar. Nach intensiven Beratungen mit hochrangigen Beamten aus verschiedenen Ministerien und der Provinzverwaltung von Sihanoukville beschloss die Arbeitsgruppe, 24 Projekten besondere Anreize zu gewähren. Dazu gehören acht festgefahrene Bauprojekte, fünfzehn neue Initiativen und ein Erweiterungsprojekt. Es wird erwartet, dass diese Projekte etwa 3.120 neue Arbeitsplätze schaffen werden.
Zu den bemerkenswerten Projekten zählen Anlagen zur Herstellung und Montage von Kochgeräten, eine Ölfabrik zur Kautschukverarbeitung, Produktionsstätten für medizinische Geräte, eine Fischmehlverarbeitungsanlage, multifunktionale Gebäude sowie Gemeinschaftswohnanlagen. Hean Sahib betonte, dass die staatlichen Anreize über rein finanzielle Vorteile hinausgehen und sicherstellen sollen, dass Investoren keine bürokratischen Hürden erfahren. Die zuständigen Ministerien und Institutionen werden Verfahren vereinfachen und praktische Anreize wie Steuer- und Zollvergünstigungen, Lizenzen, Genehmigungen, Zertifikate, Firmenregistrierungen und Genehmigungen zur Werkseröffnung bereitstellen.
Die königliche Regierung hat zudem zugestimmt, das spezielle Investitionsförderprogramm in der Provinz Sihanoukville bis Ende 2027 zu verlängern. Dieses erweiterte Programm wird vier zusätzliche Maßnahmen umfassen, um weitere Investitions- und Geschäftsaktivitäten anzuregen. Die Kernaufgaben der Arbeitsgruppe konzentrieren sich auf die Bereitstellung von Anreizen, praktische Unterstützung, die Optimierung der Nutzung lokaler Arbeitskräfte bei gleichzeitiger Steigerung der Fähigkeiten von Arbeitnehmern und Produzenten sowie die Förderung der Nutzung lokaler Rohstoffe und industrieller Verflechtungen.
Angesichts früherer Erfolge hat die Arbeitsgruppe zwischen 2024 und 2025 Anreize für 412 Projekte genehmigt, die eine Gesamtinvestition von etwa 7,971 Milliarden US-Dollar anlockten und rund 52.004 Arbeitsplätze schufen. Diese früheren Projekte umfassten 194 festgefahrene Bauprojekte, 178 neue Projekte, 25 Erweiterungsprojekte und 15 bestehende Projekte. Die Arbeitsgruppe zur Investitionsförderung in Sihanoukville ermutigt Unternehmen und Investoren, Anträge einzureichen, um von den „besonderen Anreizen“ zu profitieren, die Steuererleichterungen, administrative Erleichterungen und weitere investitionsbezogene Maßnahmen umfassen, als Teil der umfassenden Bemühungen der Regierung zur Förderung der Privatwirtschaft.
Die Geschäftswelt hat diese Ankündigungen positiv aufgenommen und sieht darin ein klares Zeichen für das Engagement der Regierung zur Verbesserung des Investitionsklimas in Kambodscha. Herr Noun Rithy, Vorstandsvorsitzender der KFA, unterstrich die Bedeutung einer fortgesetzten politischen Unterstützung, um das Vertrauen der Investoren wiederherzustellen, insbesondere da Investoren zunehmend auf Risikomanagement und langfristige Erträge achten. Er betonte, dass Steueranreize, Investitionsgesetze und andere Fördermaßnahmen wesentliche Bestandteile der Regierungsstrategie sind, um Investitionen anzuziehen und das Investitionsumfeld in Kambodscha zu verbessern.
Quelle: Khmer Times, Kambodschanische Regierung fördert Großprojekte in Sihanoukville mit Sonderanreizen, Khmer Times, January 15, 2026.
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