Kambodschanische Institutionen verurteilen thailändische Militäraggression scharf

Kambodschanische Institutionen verurteilen thailändische Militäraggression scharf

Kambodschanische Staatsinstitutionen, politische Parteien, religiöse Organisationen sowie kambodschanische Gemeinschaften im Ausland haben sich einstimmig zusammengeschlossen, um die jüngsten Aktionen des thailändischen Militärs scharf zu verurteilen. Sie bezeichnen die Vorfälle als „brutale und unmenschliche Aggression Thailands“, die seit dem 7. Dezember 2025 die Grenzregionen Kambodschas heimsucht.

Den vorliegenden Erklärungen zufolge hat die thailändische Armee seit diesem Datum massive und wahllos Angriffe mit schwerer Artillerie, F-16- und T-50TH-Kampfflugzeugen sowie anderen Waffensystemen auf kambodschanische Zivilisten in den an Thailand angrenzenden Provinzen durchgeführt. Diese Angriffe haben nicht nur zum Verlust von Menschenleben und Verletzungen unter unschuldigen Zivilisten geführt, sondern auch immense Schäden an der öffentlichen Infrastruktur, Schulen, Krankenhäusern, Wohnhäusern und anderem Eigentum verursacht.

Die weitreichenden Konsequenzen dieser militärischen Operationen umfassen die schwierige Evakuierung von Hunderttausenden von Menschen und die Unterbrechung der Bildung für ebenfalls Hunderttausende von Kindern, wodurch deren Recht auf Bildung massiv beeinträchtigt wird. Die kambodschanischen Organisationen betonen, dass diese aggressiven Handlungen ein klares Zeichen für ein grausames, unmenschliches, unmoralisches, ungerechtes und gesetzeswidriges Verhalten des thailändischen Militärs sind.

Sie argumentieren, dass solches Vorgehen eine schwerwiegende Verletzung mehrerer internationaler Abkommen und Gesetze darstellt. Dazu gehören die Charta der Vereinten Nationen, die ASEAN-Charta, das internationale Menschenrechtsgesetz, das internationale humanitäre Recht sowie der Vertrag über Freundschaft und Zusammenarbeit in Südostasien. Des Weiteren wird auf die Gemeinsame Erklärung zum Friedensabkommen von Kuala Lumpur verwiesen, die am 26. Oktober 2025 in Kuala Lumpur, Malaysia, von den Premierministern Kambodschas und Thailands unter Zeugen wie US-Präsident Donald J. Trump und dem malaysischen Premierminister Anwar Ibrahim unterzeichnet wurde.

Die kambodschanischen Petitionen appellieren eindringlich an die internationale Gemeinschaft, diese Verstöße unmissverständlich zu verurteilen und Thailand für seine Handlungen voll zur Verantwortung zu ziehen. Sie fordern zudem ein sofortiges Ende aller feindseligen Aktivitäten, die den Frieden und die Stabilität Kambodschas sowie der gesamten Region bedrohen. Thailand wird aufgefordert, das Waffenstillstandsabkommen, die Gemeinsame Erklärung zum kambodschanisch-thailändischen Friedensabkommen und alle seine Verpflichtungen unter internationalem Recht aufrichtig zu respektieren.

Abschließend bekräftigen die Verfasser der Petitionen ihre feste und volle Unterstützung für die königliche Regierung Kambodschas bei der friedlichen Beilegung des Grenzkonflikts, in Übereinstimmung mit den bestehenden internationalen Gesetzen und Prinzipien.

Quelle: AKP, ស្ថាប័នរដ្ឋ គណបក្សនយោបាយ និងនិកាយសាសនាចេញញត្តិថ្កោលទោសការឈ្លានពានរបស់យោធាថៃ, Khmer Times, December 27, 2025.
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