Die kambodschanische Regierung hat eine umfassende Initiative gestartet, um die touristische Attraktivität der Tempelregion Sambor Prei Kuk und ihrer Umgebung zu steigern. Dies ist ein Eckpfeiler des Tourismusentwicklungsplans der Provinz Kampong Thom für die Jahre 2026-2030. Die Bemühungen zielen darauf ab, sowohl nationale als auch internationale Besucher anzuziehen und dadurch die Lebensgrundlagen der lokalen Gemeinschaften zu verbessern.
Ein entscheidendes Treffen, unter dem Vorsitz von Vongsey Visoth, stellvertretender Premierminister und Leiter der Arbeitsgruppe der Königlichen Regierung für die Provinz Kampong Thom, sah die Teilnahme wichtiger Beamter, darunter Staatsminister Chhem Kiatearith, Tourismusminister Hout Hak und der Provinzgouverneur von Kampong Thom, Noun Pharath, sowie Vertreter verschiedener Ministerien, Institutionen und der Nationalen Sambor Prei Kuk Behörde.
Das Büro des Ministerrates kündigte vier vorrangige Projekte an, die darauf abzielen, die touristische Bedeutung von Sambor Prei Kuk zu erhöhen. Dazu gehören: die Steigerung des gesamten touristischen Reizes der Tempelregion; die Entwicklung digitaler Tourismuserlebnisse mit Fokus auf „Sambor Prei Kuk: Prä-Angkorianisches Chenla“; die Umsetzung einer digitalen Werbekampagne für diese historische Periode; und die Verbesserung der Qualität der Tourismusdienstleistungen im Einklang mit der Kampagne „Saubere Stadt, Sauberes Dorf, Sauberes Resort, Guter Service und Gute Gastfreundschaft“.
Vize-Premierminister Visoth unterstrich die Bedeutung dieser Initiativen für den Tourismusplan der Provinz. Er wies die Arbeitsgruppe an, eng mit dem kambodschanischen Tourismusverband (CTB) und dem Team für digitale Transformation des Tourismusministeriums zusammenzuarbeiten. Ihr gemeinsames Mandat ist es, das digitale Tourismuserlebnis und die „Sambor Prei Kuk: Prä-Angkorianisches Chenla“-Promotion, unterstützt vom Ministerium für Post und Telekommunikation und der Nationalen Sambor Prei Kuk Behörde, effektiv umzusetzen.
Visoth betonte auch die Notwendigkeit der Verbesserung der lokalen Infrastruktur und Annehmlichkeiten. Dazu gehören die Modernisierung von Gemeinschaftsmärkten, Gastfamilien, örtlichen Bäckereien, der Sambor-Pagode, dem Kampong Chheuteal Institut für Technologie, den Ticketverkaufsstellen, Radwegen sowie dem West- und Ost-Baray. Der Fokus dieser Verbesserungen liegt auf Ästhetik, Landschaftsgestaltung, Baumpflanzungen, Parklösungen und strengen Hygienestandards. Er hob hervor, wie wichtig es ist, diese Verbesserungen nahtlos in das breitere Tourismus-Ökosystem zu integrieren und sie mit dem sich entwickelnden Touristenbereich der Stadt Steung Saen, der von der Provinzverwaltung Kampong Thom verwaltet wird, zu verbinden.
Des Weiteren schlug Visoth vor, dass die Nationale Sambor Prei Kuk Behörde und die Provinzverwaltung Kampong Thom die Einrichtung eines Informationszentrums in Betracht ziehen, das als „Sambor Prei Kuk: Prä-Angkorianisches Chenla Museum“ dienen soll. Dieses Museum würde als wichtige Informationsquelle für die Chenla-Ära, die Tempel und die umliegenden Regionen dienen und gleichzeitig lokale Souvenirs anbieten.
Er forderte verstärkte Anstrengungen in Bezug auf Sicherheit, öffentliche Ordnung und sanitäre Einrichtungen und plädierte für eine kontinuierliche Zusammenarbeit mit relevanten Ministerien und Institutionen zur Stärkung kritischer Infrastrukturen wie Straßen, sauberem Wasser, Elektrizität und Internetdiensten. Abschließend wies Visoth die Arbeitsgruppe an, Aktionspläne zu entwickeln, die sich an der „The Time Trap Strategy“ orientieren. Diese Strategie soll Besucher ermutigen, ihre Aufenthalte in der Provinz Kampong Thom von kurzen Besuchen von ein bis drei Stunden auf mindestens eine Übernachtung auszudehnen, im Einklang mit den ehrgeizigen Tourismusentwicklungszielen für 2026-2030.
Quelle: Mom Kunthea / Khmer Times, រដ្ឋាភិបាលកំណត់គម្រោងចំនួន៤ដើម្បីបង្កើនភាពទាក់ទាញទេសចរណ៍នៃតំបន់ប្រាសាទសម្បូរព្រៃគុក, Khmer Times, 1. Januar 2026.
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