Kambodscha und das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) haben sich zu einer verstärkten Zusammenarbeit verpflichtet, um das humanitäre Völkerrecht zu wahren und humanitäre Bedürfnisse in betroffenen Gebieten zu adressieren. Diese Verpflichtung wurde bei einem Arbeitstreffen in Phnom Penh zwischen dem Staatssekretär für Nationale Verteidigung, Rath Dararoth, und einer IKRK-Delegation unter der Leitung von Missionschef Stéphane Bonamy hervorgehoben.
Das Ministerium für Nationale Verteidigung erklärte, dass das Treffen den Parteien ermöglichte, gemeinsame Interessen bezüglich der Situation zwischen Kambodscha und Thailand zu erörtern. Zu den zentralen Themen gehörten die laufende Nachverfolgung der Rückführung von 18 kambodschanischen Militärangehörigen durch das IKRK sowie Pläne für zukünftige humanitäre Missionen des IKRK in Regionen, die von jüngsten Konflikten betroffen sind.
Dararoth drückte dem IKRK seinen tiefen Dank für dessen bedeutende Rolle aus. Das IKRK hatte die 18 kambodschanischen Soldaten während ihrer 155-tägigen Haft in Thailand besucht und ihren Zustand genau überwacht, bis zu ihrer sicheren Rückführung nach Kambodscha. Er betonte, dass das Engagement des IKRK eine Schlüsselrolle bei der Sicherstellung der Einhaltung des humanitären Völkerrechts sowie beim Schutz der Rechte, der Würde und des Wohlergehens des inhaftierten Personals spielte.
Quelle: Khmer Times, Cambodia and ICRC pledge to strengthen international humanitarian law and cooperation, Khmer Times, January 13, 2026.
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