Kambodscha und China versprechen gemeinsames Vorgehen gegen Online-Betrug

Kambodscha und China versprechen gemeinsames Vorgehen gegen Online-Betrug

Kambodscha und China haben sich zu einer verstärkten gemeinsamen Bekämpfung der transnationalen Kriminalität, insbesondere der zunehmenden Online-Betrugsoperationen, verpflichtet. Dieses wichtige Versprechen wurde bei einem hochrangigen Treffen zwischen dem kambodschanischen Innenminister Sar Sokha und dem chinesischen Vize-Minister für öffentliche Sicherheit Liu Zhongyi im Innenministerium in Phnom Penh abgegeben. Die Gespräche fanden zu einem kritischen Zeitpunkt statt, da Kambodscha international stark unter Druck steht, die weitreichenden und oft brutalen „Scam-Compounds“ zu zerschlagen. Diese Zentren des Online-Betrugs nutzen häufig Zwangsarbeit, um Menschen aus der ganzen Welt durch raffinierte, technologiegestützte Betrugsmaschen zu schädigen.

Minister Sokha hob in seinen Ausführungen gegenüber den chinesischen Delegierten die Effektivität der bestehenden Partnerschaft zwischen den Strafverfolgungsbehörden beider Länder hervor. Er betonte, dass diese Zusammenarbeit bereits „greifbare Ergebnisse“ erzielt und ein hohes Maß an gegenseitigem Vertrauen geschaffen habe. Diese gemeinsamen Bemühungen seien unerlässlich, um die regionale Stabilität zu gewährleisten und die Sicherheit der Bürger beider Nationen zu schützen. Vize-Minister Liu seinerseits würdigte Kambodschas proaktives Vorgehen gegen technologiegestützten Betrug und erklärte, dass die von der Regierung ergriffenen Maßnahmen eine „unerschütterliche Haltung“ gegen das Verbrechen demonstrieren. Er prognostizierte, dass diese Entschlossenheit dazu beitragen werde, Kambodschas internationalen Ruf zu verbessern und sein Wirtschaftswachstum nachhaltig zu fördern.

Angesichts der eskalierenden Betrugskrise informierte Sokha die chinesischen Beamten über die Einrichtung eines spezialisierten Ausschusses durch die kambodschanische Regierung, der sich ausschließlich der Bekämpfung von Online-Betrug widmet. Er versicherte, dass das Innenministerium die Kooperation nicht nur mit China, sondern auch mit anderen internationalen Partnern kontinuierlich ausbauen werde, um die global agierenden betrügerischen Netzwerke wirksam zu eliminieren. Die beiden hochrangigen Vertreter beendeten ihr Treffen mit der erneuten Bestätigung ihres Engagements, „maximale Ergebnisse“ bei der Unterdrückung von Cyberkriminalität zu erzielen und die soziale Ordnung aufrechtzuerhalten. Dies unterstreicht die globale Natur des Problems und die Notwendigkeit einer grenzüberschreitenden Zusammenarbeit, um diesen modernen Formen der Kriminalität zu begegnen.

Die anhaltenden Bemühungen Kambodschas zur Bekämpfung dieser Betrugsringe, wie in den verwandten Artikeln erwähnt, zeigen die Dringlichkeit der Situation. Frühere Festnahmen von Hunderten von indonesischen und koreanischen Staatsbürgern sowie die Rettung indischer Opfer verdeutlichen das Ausmaß des Problems. Der Verlust von Millionen von US-Dollar durch Online-Betrug unterstreicht die Notwendigkeit einer verstärkten internationalen Zusammenarbeit. Die Bildung des Spezialausschusses in Kambodscha und die Zusage der Zusammenarbeit mit China und anderen internationalen Partnern sind entscheidende Schritte, um diesen komplexen Herausforderungen zu begegnen und die betroffenen Gemeinschaften zu schützen.

Quelle: Torn Vibol / Khmer Times, Cambodia, China pledge joint crackdown on online scams, Khmer Times, Datum unbekannt.
Link zum Artikel