Kambodscha engagiert sich konsequent für den Aufbau einer menschenzentrierten, inklusiven und entwicklungsorientierten digitalen Gesellschaft. Diese Verpflichtung wurde von Keo Chhea, dem Ständigen Vertreter Kambodschas bei den Vereinten Nationen, in seiner jüngsten Rede auf der hochrangigen Tagung der UN-Generalversammlung zur Umsetzung der Ergebnisse des Weltgipfels für die Informationsgesellschaft (WSIS) hervorgehoben. Keo Chhea legte dabei die nationalen Prioritäten Kambodschas dar und teilte wichtige Einblicke in die globale digitale Governance.
In seiner Rede betonte Keo Chhea, dass Kambodscha die digitale Transformation als zentrale Säule des nationalen Wachstums durch die erste Phase seiner „Fünf-Seiten-Strategie“ aktiv vorantreibt. Er bekräftigte die unerschütterliche Unterstützung Kambodschas für die WSIS-Vision, die eine Informationsgesellschaft anstrebt, in der jeder Informationen und Wissen schaffen, darauf zugreifen, sie nutzen und teilen kann. Keo Chhea hob hervor, dass Kambodscha das WSIS-Konzept entschlossen umsetzt, um eine menschenorientierte, offene und entwicklungsfördernde Informationsgesellschaft zu etablieren und damit in eine „neue Ära der Demokratisierung des Zugangs zu Wissen und Technologie“ einzutreten.
Die digitale Transformation wird als fünfte Hauptsäule in Kambodschas nationalem Entwicklungsplan anerkannt und dient als entscheidender Motor zur Förderung nachhaltiger Entwicklung. Um diese Vision zu verwirklichen, implementiert Kambodscha zwei zentrale strategische Rahmenwerke: das „Rahmenwerk für die Politik der digitalen Wirtschaft und Gesellschaft“ und die „Politik der digitalen Regierung“. Diese Politiken zielen darauf ab, die digitale Konnektivität zu erweitern, das Humankapital zu stärken und die öffentlichen Dienstleistungen zu modernisieren, wobei gleichzeitig sichergestellt wird, dass technologische Fortschritte allen Teilen der Gesellschaft zugutekommen.
Keo Chhea unterstrich ferner die globale Bedeutung des WSIS-Prozesses und betonte dessen fortgesetzte Rolle als zentrale Säule der globalen digitalen Governance, insbesondere für die am wenigsten entwickelten Länder (LDCs), die weiterhin strukturelle Herausforderungen beim Zugang zu digitalen Technologien haben. Er skizzierte zwei Hauptprioritäten für globales Handeln. Erstens forderte er die internationale Gemeinschaft auf, ihre gemeinsamen Anstrengungen zur Verringerung der anhaltenden digitalen Kluft zu intensivieren, und warnte davor, dass ein ungleicher Zugang zu Technologie die Marginalisierung gefährdeter Bevölkerungsgruppen zur Folge haben könnte. „Wir müssen unsere Anstrengungen gemeinsam verdoppeln, um die bestehende digitale Kluft zu überbrücken und sicherzustellen, dass niemand zurückgelassen wird“, erklärte er.
Zweitens hob Keo Chhea die entscheidende Bedeutung der Stärkung der internationalen Zusammenarbeit hervor. Er forderte mehr Unterstützung durch Süd-Süd-Kooperation, Nord-Süd-Kooperation und Dreieckskooperation. Solche kooperativen Bemühungen, erklärte er, seien unerlässlich für den Kapazitätsaufbau, den Technologietransfer und den Wissensaustausch in Entwicklungsländern und LDCs. Kambodscha bekräftigte seine Bereitschaft, eng mit internationalen Partnern zusammenzuarbeiten, um die Ziele des Weltgipfels für die Informationsgesellschaft voranzutreiben und gemeinsam eine offene, sichere und inklusive digitale Zukunft für die gesamte Menschheit aufzubauen.
Quelle: Khmer Times, 柬埔寨拥抱包容性数字发展, Khmer Times, Undatiert.
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