Kambodscha: Ministerium fördert Reis-Wertschöpfungskette durch Partnerschaften

Kambodscha: Ministerium fördert Reis-Wertschöpfungskette durch Partnerschaften

Das kambodschanische Handelsministerium hat kürzlich ein nationales Forum ausgerichtet, um die Partnerschaft zwischen öffentlichen Einrichtungen, dem Privatsektor und Produzentengruppen zu stärken. Ziel dieser Initiative ist es, die landwirtschaftliche Produktivität und die Marktchancen zu erhöhen, insbesondere im Hinblick auf die Entwicklung der Wertschöpfungskette für Premium-Reis unter dem Projekt zur Marktförderung für Kleinbauern (AIMS).

Die Veranstaltung, die unter dem Vorsitz von Staatssekretärin Tek Reth Kamrang stattfand, versammelte wichtige Akteure wie Long Kemvichet, Generaldirektor für internationalen Handel und stellvertretender Betriebsleiter des AIMS-Projekts, sowie Vertreter des Internationalen Fonds für landwirtschaftliche Entwicklung (IFAD), des Ministeriums für Wirtschaft und Finanzen, des Ministeriums für Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Fischerei, des Ministeriums für Wasserressourcen und Meteorologie, Produzentengruppen und Marketingexperten.

In ihrer Rede betonte Frau Kamrang die Bedeutung einer robusten Zusammenarbeit für die Entwicklung der Wertschöpfungsketten für Reis und Gewürze. Sie hob hervor, dass dies entscheidend sei, um gemeinsame Ziele zu erreichen und die Entwicklung des Sektors voranzutreiben. Angesichts des Klimawandels und der Standards für Lebensmittelgesundheit und -sicherheit seien intensive Anstrengungen und gemeinsame Lösungen erforderlich, um die Nachhaltigkeit in Produktion und Marketing zu gewährleisten. Sie unterstrich, dass die Beteiligung aller Partner, die Unterstützung der Regierung, Investitionen des Privatsektors und das Engagement der Produzenten unerlässlich seien, um neue Marktchancen zu schaffen, effiziente Wertschöpfungsketten zu entwickeln und die Verbraucher mit sicheren Produkten zu versorgen.

Herr Kemvichet erklärte, dass das Forum als Partnerschaftsplattform diene, um öffentliche Einrichtungen, private Akteure und Produzentengruppen zur Zusammenarbeit an der Entwicklung agroindustrieller Wertschöpfungsketten unter dem AIMS-Projekt zusammenzubringen. Er betonte die Notwendigkeit für alle Beteiligten, Verantwortlichkeiten, Ressourcen, Wissen, Vorteile und Risiken zu teilen und gemeinsam an der Lösung von Koordinierungsproblemen für eine nachhaltige Marktentwicklung zu arbeiten. Das Forum biete zudem die Möglichkeit, die Zusammenarbeit entlang der landwirtschaftlichen Wertschöpfungskette zu fördern und mehr Investitionen und Geschäftsinitiativen in qualitativ hochwertige Produkte zu lenken.

Vertreter von Bauerngemeinschaften, wie Cheng Chandy aus Battambang und Phon Yieng aus Tboung Khmum, begrüßten das Forum als Plattform zum Austausch mit potenziellen Partnern für den Kauf und Verkauf von Premium-Reis. Ton Ponnarath, Supply Chain Manager bei Signature Rice Co., Ltd., berichtete, dass sein Unternehmen jährlich zwischen 20.000 und 30.000 Tonnen Reis aus fünf Provinzen kaufe und plane, weitere hochwertige Reissorten zur Deckung der aktuellen Marktnachfrage zu beschaffen.

Das AIMS-Projekt ist eine gemeinsame Initiative der kambodschanischen Regierung und des IFAD. Es wird vom Handelsministerium umgesetzt und vom Ministerium für Wirtschaft und Finanzen geleitet. Ziel ist es, ein inklusives Wachstum in hochpreisigen Märkten zu fördern und lokale Cluster zu entwickeln, von denen Kleinproduzenten gemeinsam profitieren können. Das Projekt wird in 18 Provinzen Kambodschas durchgeführt.

Quelle: Mom Kunthea, ក្រសួងពាណិជ្ជកម្មអំពាវនាវឱ្យមានភាពជាដៃគូសម្រាប់កំណើនខ្សែច្រវាក់តម្លៃអង្ករប្រណិត, Khmer Times, November 27, 2025.
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