Kambodscha genehmigt 630 Investitionsprojekte im Wert von 10 Mrd. USD

Kambodscha genehmigt 630 Investitionsprojekte im Wert von 10 Mrd. USD

Kambodscha hat im Jahr 2025 Investitionsprojekte im Wert von beeindruckenden 10 Milliarden US-Dollar genehmigt. Dies stellt einen signifikanten Anstieg von 45 Prozent im Vergleich zum Vorjahr dar, wie aus einer Pressemitteilung des Rates für die Entwicklung Kambodschas (CDC) vom Montag hervorgeht. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr Lizenzen für 630 Investitionsprojekte erteilt, was eine Steigerung von 52 Prozent gegenüber den 414 Projekten des Vorjahres bedeutet. Diese Entwicklung wird voraussichtlich etwa 438.000 neue Arbeitsplätze schaffen, was einen erheblichen Beitrag zur nationalen Beschäftigung und Wirtschaftsentwicklung leistet.

Die genehmigten Investitionsprojekte konzentrierten sich hauptsächlich auf Schlüsselbereiche der kambodschanischen Wirtschaft. Dazu gehören die Bekleidungs- und Nicht-Bekleidungsindustrie, die für das Land traditionell von großer Bedeutung sind, sowie die Infrastruktur, die für langfristiges Wachstum unerlässlich ist. Auch der Agrar- und Agroindustriesektor sowie der Tourismus, ein weiterer wichtiger Wirtschaftszweig, erhielten beträchtliche Investitionen. Diese breit gefächerte Verteilung der Investitionen unterstreicht Kambodschas Bestreben, seine Wirtschaftsbasis zu diversifizieren und widerstandsfähiger zu machen.

China blieb weiterhin der führende ausländische Investor in Kambodscha und machte mehr als die Hälfte der gesamten Investitionen aus. Dies bestätigt die engen wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Ländern. Neben China zählten auch andere Nationen und Regionen zu den wichtigen Investoren, darunter Singapur, Vietnam, die Britischen Jungferninseln, das Vereinigte Königreich, die Vereinigten Staaten, die Kaimaninseln, Samoa und Bermuda. Die Diversifizierung der Investorenbasis, auch wenn China dominiert, zeigt ein wachsendes Vertrauen internationaler Akteure in das kambodschanische Investitionsklima.

Penn Sovicheat, Sprecher des kambodschanischen Handelsministeriums, betonte, dass mehrere Faktoren maßgeblich zur Anziehung ausländischer Direktinvestitionen (FDI) beitragen. Insbesondere nannte er die Regionale Umfassende Wirtschaftspartnerschaft (RCEP) und die bilateralen Freihandelsabkommen Kambodschas mit China, Südkorea und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Diese Abkommen schaffen günstige Rahmenbedingungen für den Handel und erleichtern den Zugang zu neuen Märkten und Investitionsmöglichkeiten. Laut Sovicheat werden „neue FDI neues Kapital, Technologien und Arbeitsmöglichkeiten für unser Volk schaffen“, was die langfristigen Vorteile dieser Investitionen für die kambodschanische Bevölkerung unterstreicht. Die positive Entwicklung im Investitionsbereich ist ein klares Zeichen für das Vertrauen in die Wirtschaftsaussichten Kambodschas und seine Fähigkeit, sich als attraktiver Standort für internationale Investitionen zu etablieren.

Quelle: Khmer Times, Cambodia approves 630 investment projects worth $10 bln in 2025, Khmer Times, January 6, 2026.
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