Kambodscha hat im Jahr 2025 erfolgreich einen signifikanten Rückgang von Verbrechen gegen natürliche Ressourcen erzielt. Nach Angaben von Khvay Atitya, einem Sprecher und Staatssekretär des Umweltministeriums, wurden landesweit insgesamt 2.152 Fälle von Umweltdelikten unterdrückt. Dies markiert eine bemerkenswerte Reduzierung um 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, was auf verstärkte und koordinierte Anstrengungen hindeutet.
Die Bekämpfung dieser Verbrechen ist maßgeblich den engagierten Parkwächtern zu verdanken, die im Berichtsjahr intensive Patrouillen durchführten. Mit insgesamt 16.261 durchgeführten Überwachungsmaßnahmen in den zahlreichen Schutzgebieten des Landes zeigten die Ranger eine hohe Präsenz und Wachsamkeit. Ihre Arbeit ermöglichte es, eine Vielzahl von illegalen Aktivitäten aufzudecken und zu unterbinden.
Die Palette der erfassten Verbrechen war breit gefächert und umfasste kritische Bereiche wie Forstverbrechen, die illegale Abholzung und den Handel mit Holz betreffen. Ebenso wurden Vergehen gegen die Wildtierwelt bekämpft, darunter Wilderei und der illegale Handel mit gefährdeten Tierarten. Weitere Delikte schlossen Landnahmen in geschützten Gebieten, illegale Fischereipraktiken sowie mineralbezogene Verbrechen ein, die sich auf den unerlaubten Abbau von Bodenschätzen beziehen.
Als Konsequenz aus diesen Ermittlungen wurden 133 detaillierte Fallakten erstellt und 95 Tatverdächtige zur strafrechtlichen Verfolgung an die Gerichte übermittelt. Dies unterstreicht die Entschlossenheit der kambodschanischen Regierung, die Täter zur Rechenschaft zu ziehen und ein klares Signal gegen Umweltkriminalität zu setzen.
Der Sprecher des Ministeriums betonte, dass der positive Trend im Kampf gegen Rohstoffverbrechen das Ergebnis einer beispielhaften Zusammenarbeit sei. Diese Kooperation erstreckt sich über verschiedene Institutionen und Gruppen, darunter das Umweltministerium selbst, lokale Behörden, die Streitkräfte, engagierte Anwohner, nationale und internationale Nichtregierungsorganisationen sowie die spezialisierte Anti-Korruptions-Einheit. Diese umfassende Zusammenarbeit ermöglicht eine ganzheitliche Herangehensweise an den Umweltschutz.
Ein weiterer entscheidender Faktor für den Erfolg ist der Einsatz moderner Technologie. In den letzten zwei Jahren hat das Umweltministerium gezielt Drohnen und Satellitenkarten eingesetzt. Diese fortschrittlichen Werkzeuge ermöglichen eine präzisere und effizientere Überwachung von ausgedehnten Gebieten, insbesondere zur Identifizierung von Regionen, die von illegaler Abholzung bedroht sind oder bereits betroffen sind. Der Einsatz dieser Technologien hat die Fähigkeit des Ministeriums, schnell auf Umweltbedrohungen zu reagieren, erheblich verbessert und trägt dazu bei, die natürlichen Schätze Kambodschas nachhaltig zu sichern.
Quelle: Khmer Times, Cambodia cracks down on 2,152 natural resource crime cases in 2025, Khmer Times, January 6, 2026.
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