Kambodscha-China-Symposium zur Vertiefung der Beziehungen in der Hauptstadt

Kambodscha-China-Symposium zur Vertiefung der Beziehungen in der Hauptstadt

In der kambodschanischen Hauptstadt Phnom Penh fand kürzlich ein wichtiges Symposium zur Vertiefung der Beziehungen zwischen Kambodscha und China statt. Ziel der Veranstaltung war es, Wege zu erkunden, um die bilateralen Bindungen und die Zusammenarbeit zwischen den beiden Nationen weiter zu stärken. Das Symposium, das gemeinsam von der Royal Academy of Cambodia (RAC), China Intercontinental Press & Media Co., Ltd. und der Jiujiang University ausgerichtet und vom Konfuzius-Institut an der RAC organisiert wurde, brachte über 200 Teilnehmer zusammen, darunter Experten, Gelehrte und Interessierte aus verschiedenen Bereichen.

Präsident Sok Touch von der Royal Academy of Cambodia hielt eine Rede, in der er die umfassende Entwicklung der bilateralen Beziehungen betonte. Er hob insbesondere die Fortschritte in den Bereichen Wirtschaft, Handel und Tourismus hervor, die seiner Meinung nach erhebliche Vorteile für beide Seiten gebracht haben. Diese Vorteile umfassen erhöhte Investitionen aus China, die Schaffung von Arbeitsplätzen in Kambodscha und eine verbesserte Infrastruktur, die durch chinesische Finanzierung und Expertise ermöglicht wurde. Ein wichtiger Punkt, den er ansprach, war die jüngste Entscheidung Kambodschas, eine visafreie Politik für chinesische Bürger zu erproben. Diese Maßnahme soll zweifellos dazu beitragen, die Zahl der chinesischen Touristen im Land erheblich zu steigern und somit die Tourismusbranche weiter anzukurbeln, was wiederum die lokalen Wirtschaften stärkt und den kulturellen Austausch fördert.

Während der Veranstaltung teilten zahlreiche Experten und Wissenschaftler ihre Erkenntnisse zu verschiedenen Aspekten der kambodschanisch-chinesischen Beziehungen. Die Diskussionen erstreckten sich über Politik, Wirtschaft, Handel, Kultur, Bildung und Tourismus, wobei die tiefgreifenden Auswirkungen und das Potenzial für zukünftige Kooperationen beleuchtet wurden. Ein wiederkehrendes Thema war die Feststellung, dass Kambodscha in hohem Maße von den engen Beziehungen zu China profitiert hat, insbesondere im Rahmen der "Belt and Road Initiative" (BRI). Diese Initiative wurde als Katalysator für Entwicklung und Zusammenarbeit in der Region hervorgehoben und hat Kambodscha in vielen Bereichen, von der Entwicklung der Transport- und Energieinfrastruktur bis hin zu Direktinvestitionen in Schlüsselindustrien, unterstützt. Die Teilnehmer betonten, dass die BRI nicht nur wirtschaftliche Vorteile bringt, sondern auch zur Verbesserung der Lebensbedingungen der Bevölkerung beiträgt.

Das Symposium unterstrich das gegenseitige Engagement beider Länder, ihre partnerschaftlichen Beziehungen auf verschiedenen Ebenen zu vertiefen. Die umfassende Zusammenarbeit, die durch solche Dialoge gefördert wird, ist entscheidend für die zukünftige Entwicklung und Stabilität beider Nationen in einer sich wandelnden globalen Landschaft. Die Erkenntnisse und Empfehlungen, die während des Symposiums ausgetauscht wurden, sollen dazu dienen, die strategische Partnerschaft zwischen Kambodscha und China weiter auszubauen und neue Möglichkeiten für gemeinsame Projekte und Initiativen zu identifizieren. Dies schließt die weitere Förderung von Bildungs- und Kulturaustauschprogrammen ein, die das gegenseitige Verständnis und die Freundschaft zwischen den Völkern stärken. Die anhaltenden Bemühungen, die bilateralen Beziehungen zu stärken, spiegeln die gemeinsame Vision einer prosperierenden, friedlichen und kooperativen Zukunft wider, die auf gegenseitigem Respekt und gemeinsamen Interessen basiert.

Quelle: Khmer Times, Cambodia-China relation symposium held in the Cambodian capital, Khmer Times, December 17, 2025.
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