Kambodscha hat auf der 23. Tagung der Vertragsstaaten der Ottawa-Konvention, die von Sambia geleitet wird, sein starkes Engagement für die Minenräumung und die Unterstützung von Opfern bekräftigt. Senior Minister Ly Thuch, Erster Vizepräsident der kambodschanischen Behörde für Minenräumung und Opferhilfe (CMAA), nahm an einem hochrangigen virtuellen Treffen mit Botschafterin Eunice M Tembo Luambia, Sambias Ständiger Vertreterin bei den Vereinten Nationen in Genf, teil.
Das Gespräch konzentrierte sich auf die strategischen Vorbereitungen für die bevorstehende Tagung und den Fahrplan für das weltweite Verbot von Antipersonenminen sowie die anhaltenden Herausforderungen bei der Opferhilfe. Minister Thuch, der Premierminister Hun Manet vertrat, gratulierte Botschafterin Luambia zu Sambias führender Rolle und sprach der sambischen Präsidentschaft das „volle Vertrauen“ Kambodschas aus.
Er betonte das gemeinsame Engagement für die humanitäre Kernmission des Vertrags. Thuch hob hervor, dass Kambodscha aufrichtige Anstrengungen unternommen hat, um Probleme durch Dialog und Zusammenarbeit zu lösen. Er unterstrich die Bedeutung der Aufrechterhaltung der Autorität, Glaubwürdigkeit und Integrität der Konvention und bekräftigte das Engagement Kambodschas für Frieden, Zusammenarbeit und eine minenfreie Welt, die auf internationalem Recht basiert.
Abschließend versicherte Senior Minister Thuch die volle Unterstützung und enge Zusammenarbeit Kambodschas, um den Erfolg der sambischen Präsidentschaft der Ottawa-Konvention zu gewährleisten. Diese Haltung unterstreicht die Rolle Kambodschas als wichtiger Akteur und Pionier im Bereich der Minenräumung, was auch in früheren Artikeln der Khmer Times hervorgehoben wurde, die die Zusammenarbeit mit Ländern wie Norwegen, Kanada und Australien in diesem Sektor thematisieren.
Quelle: Senior Minister Ly Thuch, Cambodia reaffirms mine action commitment at 23rd Ottawa Convention meeting, Khmer Times, January 13, 2026.
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