Keo Rottanak, der Minister für Bergbau und Energie, hat sich zu den Bedenken bezüglich der verwickelten Verkabelung im Stadtbild von Phnom Penh geäußert. Er stellte klar, dass das Problem hauptsächlich durch Telefon- und Internetkabel und nicht durch Stromleitungen verursacht wird. Diese Erklärung gab er am 19. November während einer Dialogsitzung an der Königlichen Universität für Recht und Wirtschaft, wo er vor Studenten über Entwicklungen in den Bereichen Justiz, Bergbau und Energie sprach.
Minister Rottanak erläuterte die Struktur der Stromverteilung in Kambodscha, die aus zwei Haupttypen von Anbietern besteht: Electricité du Cambodge, einem zu 100 % staatlichen Unternehmen, und privaten Dienstleistern, die von lokalen Investoren betrieben werden. Er begründete diese Aufteilung historisch: Nach dem Regime der Roten Khmer fehlten dem Staat die nötigen Mittel, um die gesamte Elektrizitätsinfrastruktur für alle Dörfer und Gemeinden aufzubauen. Infolgedessen erlaubte der Staat dem Privatsektor, unter angemessenen Vorschriften zu investieren.
Basierend auf seiner 15-jährigen Erfahrung als Generaldirektor für Elektrizität, bevor er Minister wurde, betonte Rottanak, dass die Leitungen, die tatsächlich für die Stromverteilung zuständig sind, weitgehend "verschwunden" oder erheblich verbessert worden seien. Er wies die diesbezüglichen Anschuldigungen als irrelevant zurück. Stattdessen identifizierte er ein "System von Leitungen" – insbesondere Telefonleitungen, Internetleitungen und Fernsehkabel – als die eigentliche Ursache für das Chaos. Ein weiteres erhebliches Problem seien Internetleitungen, die nicht mehr genutzt, aber dennoch nicht entfernt wurden, was zusätzlich zur Unordnung beiträgt.
Der Minister bestätigte, dass die Komplexität der Telefon-, Internet- und Fernsehkabel ein anhaltendes Problem darstellt. Bezüglich der Lösungsmechanismen versicherte er, dass Electricité du Cambodge stets eng mit der Hauptstadtverwaltung von Phnom Penh zusammenarbeitet, um diese Herausforderungen anzugehen. Der Artikel verdeutlicht somit die primäre Quelle des Kabelgewirrs in der kambodschanischen Hauptstadt und lenkt die Aufmerksamkeit von der Strominfrastruktur auf die Telekommunikationskabel. Dies unterstreicht die Notwendigkeit einer koordinierten Anstrengung zur Beseitigung alter und überflüssiger Kabel sowie zur besseren Regulierung neuer Installationen, um das Stadtbild zu verbessern und potenzielle Sicherheitsrisiken zu minimieren.
Quelle: Khmer Times, VIDEO: Messy Phnom Penh Wiring Mostly Caused by Telecom Cables, Khmer Times, Aktuell.
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