IOM stärkt Unterstützung für Migrantengesundheit in Kambodscha

IOM stärkt Unterstützung für Migrantengesundheit in Kambodscha

Die Internationale Organisation für Migration (IOM) hat ihre feste Zusage erneuert, Kambodscha maßgeblich bei der Verbesserung der Gesundheitsdienste für Migranten zu unterstützen. Dies beinhaltet eine Stärkung der Krankheitsüberwachung und den Aufbau eines robusten Gesundheitssystems, das effektiv auf aufkommende Gesundheitsbedrohungen reagieren kann. Diese bedeutende Verpflichtung wurde während eines Arbeitsgesprächs in Phnom Penh zwischen der IOM-Missionschefin Nellie Ghusayni und dem Staatssekretär des Gesundheitsministeriums, Koy Vanny, am Mittwoch bekannt gegeben.

Nellie Ghusayni lobte das kambodschanische Gesundheitsministerium für sein besonderes Augenmerk auf die gesundheitlichen Bedürfnisse von Migranten und Flüchtlingen, insbesondere in den Grenzregionen. Sie hob die erfolgreichen Bemühungen zur Prävention und Behandlung sowohl akuter als auch chronischer Krankheiten hervor. Ghusayni betonte zudem, dass die Vereinten Nationen Kambodscha als ein „Champion-Land“ für seine beispielhafte Umsetzung des Globalen Paktes für sichere, geordnete und reguläre Migration anerkannt haben. Sie bekräftigte die Entschlossenheit der IOM, Kambodscha weiterhin zu unterstützen, um die Gesundheitsdienste für Migranten zu stärken und ein Gesundheitssystem zu etablieren, das den aktuellen und zukünftigen Gesundheitsherausforderungen gewachsen ist.

Staatssekretär Koy Vanny drückte seinerseits seinen aufrichtigen Dank an die IOM für deren langjähriges Engagement und die enge Zusammenarbeit mit Kambodscha aus. Er hob insbesondere die gemeinsamen Anstrengungen zur Verbesserung der Gesundheit von Wanderarbeitnehmern, zur Stärkung der öffentlichen Gesundheitsvorsorge und zum Aufbau eines umfassenderen und inklusiveren Gesundheitssystems hervor. Vanny würdigte auch die technische Expertise, die operative Unterstützung und die schnelle Reaktionsfähigkeit der IOM auf neue Bedürfnisse, insbesondere während kritischer Phasen wie der COVID-19-Pandemie und bei grenzüberschreitenden Gesundheitsinitiativen.

Weiterhin ermutigte Vanny die IOM, die bilateral vereinbarten Kooperationsprojekte konsequent umzusetzen und eng mit den kambodschanischen Behörden und Institutionen zusammenzuarbeiten. Ziel ist es, die Gesundheit und das Wohlergehen von Migranten und mobilen Bevölkerungsgruppen nachhaltig zu gewährleisten. Während des Treffens erörterten Vanny und Ghusayni zudem Möglichkeiten für eine zukünftige Zusammenarbeit im Bereich der öffentlichen Gesundheitsvorsorge im Hinblick auf klimabedingte Notfälle.

Der Gesundheitsexperte Dr. Quach Mengly merkte an, dass der Gesundheitssektor unter der Führung von Premierminister Hun Manet im Vergleich zu vor zehn Jahren eine bemerkenswerte Entwicklung und Modernisierung erfahren habe. Dies sei auf die Einführung strategischer Pläne, Richtlinien und Mechanismen zurückzuführen, die der Bevölkerung zugutekommen. Trotz dieser Fortschritte suchen jedoch noch viele Kambodschaner medizinische Dienste im Ausland, was darauf hindeutet, dass der Sektor zusätzliche Zeit benötigt, um Schlüsselbereiche wie die Ausbildung des Gesundheitspersonals, die Gesundheitstechnologie und die medizinische Ethik weiter zu stärken.

Quelle: Hang Punreay, IOM pledges stronger support for migrant health services, Khmer Times, December 5, 2025.
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