Kambodschanische Gewerkschaften haben die ehemaligen Gewerkschaftsführer von NagaWorld dringend aufgefordert, ihre anhaltenden Proteste zu beenden und stattdessen rechtliche Schritte vor Gericht einzuleiten. Sie argumentieren, dass der seit Langem schwelende Streit von den Behörden bereits mehrfach beigelegt wurde.
Die Gewerkschaftsführer betonen, dass die kontinuierlichen Demonstrationen und Petitionen einer kleinen Gruppe um die ehemalige Gewerkschaftsführerin Chhim Sithar das nationale Image Kambodschas, das Arbeitsumfeld und das Investitionsklima des Landes gefährden. Der Konflikt wurde demnach 27 Mal über verschiedene Mechanismen behandelt, wobei rund 1.600 Arbeiter die Ergebnisse akzeptiert haben. Lediglich 50 bis 60 Personen setzen die Proteste fort. Diese Gruppe hat auch Urteile des Schiedsrates, eines dreigliedrigen Streitbeilegungsgremiums, das sie zuvor selbst gewählt hatte, abgelehnt.
Un Dara, Präsident der Cambodian Worker Light Union Confederation (CWLUC), erklärte am 15. Januar, dass der Fall wiederholt unter Beteiligung relevanter Ministerien und Institutionen gelöst worden sei. Er forderte die Unzufriedenen auf, gerichtliche Verfahren zu nutzen, um den Streit beizulegen, da die Proteste ohne Rechtsgrundlage gegen das Arbeitsrecht und das Gewerkschaftsgesetz verstießen und die Öffentlichkeit irreführen sowie Kambodschas Arbeitsbeziehungen und die Achtung der Rechtsstaatlichkeit negativ beeinflussen könnten. Dara wies auch darauf hin, dass die Gruppe nicht mehr bei NagaWorld beschäftigt sei oder die Arbeiter vertrete, und daher rechtliche Mechanismen, einschließlich einer Klage vor Gericht, nutzen sollte.
Hang Ravy, Präsident der Cambodian Workers’ Rights Protection Union, schloss sich dieser Forderung an und betonte, dass die wiederholten Lösungen die erheblichen Bemühungen der Behörden zeigten. Er warnte, dass die Fortsetzung der Proteste außerhalb legaler Verfahren Kambodschas Image beeinträchtige und vermutete ein „Szenario hinter den Kulissen“, möglicherweise angetrieben von ausländischen Interessen oder schmutzigen politischen Agenden, die Kambodscha und die kollektiven Interessen seiner Bevölkerung schaden könnten. Ravy drängte die Gruppe, die rechtlichen Verfahren strikt einzuhalten, ungesetzliche Forderungen einzustellen und ihren Fall vor Gericht zu bringen, falls sie glauben, dass frühere Lösungen keine Gerechtigkeit gebracht haben.
Quelle: Redaktion, Unions Press Former NagaWorld Union Leaders to End Protests, Seek Court Resolution, Khmer Times, 15. Januar 2026.
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