In der kambodschanischen Stadt Run Ta Ek, einer Region in der Provinz Siem Reap, haben lokale Teams und dort ansässige Flüchtlinge ein bedeutendes Projekt zur Selbstversorgung gestartet. Auf einer Gesamtfläche von etwa 2.600 Quadratmetern, aufgeteilt in 50 Anbauflächen, wird nun aktiv Gemüse für den täglichen Bedarf angepflanzt. Diese Initiative ist eine direkte Antwort auf die Empfehlungen von Herrn Prak Sophon, dem Gouverneur der Provinz Siem Reap, der die Bedeutung der lokalen Nahrungsmittelproduktion betont hatte.
Das Verwaltungsteam der Stadt Run Ta Ek führte detaillierte Inspektionen der verfügbaren Ländereien und der bereits bestehenden Anbauflächen durch. Besonderes Augenmerk lag auf den Gebieten rund um zwei wichtige lokale Pagoden: Wat Chey Kiry Muny Rungsey, auch bekannt als Wat Run, und Wat Prasat Chao Srey Vibol Khet, allgemein als Wat Trach bezeichnet. Diese Orte wurden als zentrale Punkte für die Entwicklung des landwirtschaftlichen Projekts identifiziert.
Die an diesem Projekt beteiligten Flüchtlinge, die in den genannten Pagoden Zuflucht gefunden haben, zeigten eine bemerkenswerte Eigeninitiative. Sie bereiteten eigenständig zusätzliche Flächen vor, um eine Vielzahl von Gemüsesorten anzubauen. Dazu gehören traditionelle und nahrhafte Pflanzen wie Wassermorgenrot (Wasserdistel), verschiedene Kohlsorten und Spinat. Ziel ist es, durch diese zusätzlichen Ernten die täglichen Ernährungsbedürfnisse der Gemeinschaft zu decken und ihre Abhängigkeit von externen Versorgungsquellen zu verringern.
Diese gesamte Aktivität ist ein praktisches Beispiel für die Umsetzung einer weitreichenden und bedeutungsvollen Bewegung, die von Frau Dr. Pech Chanmony Hun Manet ins Leben gerufen und gefördert wurde. Ihre Initiative zielt darauf ab, den Gemüseanbau in privaten Haushalten, Schulen, religiösen Stätten wie Pagoden und in den Gemeinden insgesamt zu stärken. Durch die Förderung des Anbaus von Lebensmitteln soll die Eigenständigkeit der Bevölkerung erhöht und eine nachhaltige Ernährungssicherheit für alle Bürgerinnen und Bürger gewährleistet werden. Das Projekt in Run Ta Ek dient somit als Modell dafür, wie gemeinschaftliche Anstrengungen und die Unterstützung lokaler Führungspersönlichkeiten effektiv zur Verbesserung der Lebensgrundlagen und zur Stärkung der Resilienz einer Gemeinschaft beitragen können. Es zeigt einen Weg auf, wie lokale Lösungen zu umfassenderen Zielen der nationalen Nahrungsmittelstabilität beitragen können.
Quelle: កែវ រចនា, ក្រុមការងារ និងជនភៀសសឹកនៅក្រុងរុនតាឯករៀបចំដាំដុះបន្លែសម្រាប់បំពេញតម្រូវការប្រចាំថ្ងៃ, Khmer Times, 19. Dezember 2025.
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