Europäische Finanzinstitute sehen Chinas Wirtschaftswachstum optimistisch

Europäische Finanzinstitute sehen Chinas Wirtschaftswachstum optimistisch

Mehrere führende europäische Finanzinstitutionen und Branchenexperten zeigen sich optimistisch hinsichtlich der Wachstumsaussichten der chinesischen Wirtschaft. Sie gehen davon aus, dass Chinas Wirtschaft im Jahr 2026 ein stabiles Wachstum beibehalten und sich inmitten der wichtigsten Volkswirtschaften der Welt als widerstandsfähig erweisen wird. Diese positive Entwicklung wird durch eine unterstützende Makropolitik, ein umfassendes Industriesystem und die kontinuierliche Aktivierung neuer Wachstumstreiber gestützt.

Die britische Standard Chartered Bank hat in ihrem globalen Wirtschaftsausblick für 2026 ihre Wachstumserwartungen für China nach oben korrigiert. Der Bericht betont, dass eine allmähliche Entspannung des Handelsumfelds und eine Diversifizierung der Exportmärkte den chinesischen Export weiterhin unterstützen werden. Die Hauptantriebskräfte für das Wirtschaftswachstum im Jahr 2026 werden zunehmend technologiegetriebene Investitionen, eine Steigerung der Produktivität und eine verstärkte Politik zur Ausweitung der Binnennachfrage sein. Sowohl die Fiskal- als auch die Geldpolitik werden das Wirtschaftswachstum weiterhin fördern und den strukturellen Wandel der chinesischen Wirtschaft unterstützen.

Die französische Société Générale hebt hervor, dass Makropolitik und Strukturreformen im Jahr 2026 wesentliche Faktoren für die Unterstützung des chinesischen Wirtschaftswachstums sein werden. Gleichzeitig werden Chinas kontinuierliche Investitionen in innovative Bereiche wie grüne Technologien und fortschrittliche Fertigung dem zukünftigen Wachstum zusätzliche Impulse verleihen.

Analysten der ING Group aus den Niederlanden prognostizieren ebenfalls ein stabiles Wachstum für die chinesische Wirtschaft im Jahr 2026. Die Bank weist darauf hin, dass Technologie und Innovation, insbesondere Durchbrüche in Bereichen wie Künstliche Intelligenz und Robotik, zu den entscheidenden Wachstumsmotoren der chinesischen Wirtschaft avancieren.

Xiong Yi, Chefökonom der Deutschen Bank in China, erklärte in einem Interview, dass China im Jahr 2025 seine technologische Stärke eindrucksvoll unter Beweis gestellt habe. Mit Blick auf 2026 erwartet er, dass die Wachstumstreiber Chinas ausgewogener sein werden: Der Konsum als „Hauptmotor“ wird weiter angekurbelt, der Investitionsbeitrag wird steigen und die Exporte dürften weiterhin wachsen, was die Wirtschaft insgesamt in eine ausgewogenere und nachhaltigere Richtung lenken wird.

Luo Nianci, Senior Market Strategist bei BNP Paribas Asset Management, bemerkte, dass sich der Schwerpunkt der globalen Kapitalströme zunehmend in Richtung Schwellenländer, insbesondere nach Asien, verschiebt. In diesem Kontext verlagert sich das Interesse ausländischer Investoren an China von traditionellen Fertigungs- und Exportkapazitäten hin zu Chinas Hightech- und Digitalisierungsprozessen sowie seinem riesigen Binnenmarkt. Chinas anhaltende industrielle Aufwertung und der Aufbau eines neuen Entwicklungsmodells, das auf dem heimischen Kreislauf als Hauptstütze basiert und sich gegenseitig durch in- und ausländische Kreisläufe fördert, verleihen dem Markt langfristiges Vertrauen.

Quelle: Xinhua News Agency, Europäische Finanzinstitutionen und Branchenexperten看好中国经济增长前景, Khmer Times, January 14, 2026.
Link zum Artikel