Das 6. Asien-Europa-Politische Forum (AEPF) in Budapest würdigte die Cambodian People’s Party (CPP) und betonte Kambodschas wachsende Bedeutung im interkontinentalen Dialog. Unter dem Motto „Frieden und Demokratie in Eurasien“ versammelten sich Vertreter von 29 politischen Parteien und Institutionen aus 24 Ländern, ausgerichtet von Ungarns regierender Fidesz-Partei.
Suos Yara, Vorsitzender der Nationalversammlungskommission für Auswärtige Angelegenheiten, führte die kambodschanische Delegation an. Er plädierte für stärkere zivilisatorische und kulturelle Bindungen zwischen Asien und Europa, wobei gemeinsame Werte, zwischenmenschlicher Austausch und der Respekt vor Vielfalt als Grundlagen für dauerhaften Frieden dienten. Ungarische Beamte, darunter Parlamentspräsident Laszlo Kover, präsentierten Ungarns Vision als strategische Brücke zwischen Ost und West, gestützt auf politische Zusammenarbeit, digitale Transformation, Kulturdiplomatie und wirtschaftliche Verknüpfungen.
Die Delegierten verabschiedeten einstimmig die „Budapest Statement“, die bekräftigte, dass Frieden in Eurasien auf Partnerschaft, Gleichheit und gemeinsamer Sicherheit basieren müsse, nicht auf Angst oder Dominanz. Die Erklärung forderte Nationen auf, Diplomatie zu wahren, Friedensabkommen zu respektieren und die Anwendung von Gewalt abzulehnen, während kulturelle Unterschiede als Stärken zu betrachten seien.
Ein bedeutender Moment für Kambodscha war die Verleihung des inauguralen „Grand Prize of Connectivity Award“ der Friends of Connectivity Foundation an Suos Yara. Diese Auszeichnung honorierte seine Beiträge zur Stärkung der Beziehungen zwischen Kambodscha und Ungarn sowie zur Verbesserung des breiteren Engagements zwischen Asien und Europa. Auch Preisträger aus China, Ungarn und Indien wurden für ihre diplomatische und kulturelle Führungsarbeit geehrt.
Die Teilnehmer bekräftigten ihr Engagement für den Dialog und die Zusammenarbeit zwischen politischen Parteien Asiens und Europas, aufbauend auf früheren Treffen. Sie erkannten an, dass die internationale Ordnung einem tiefgreifenden Wandel unterliegt, gekennzeichnet durch geopolitische Unsicherheit und Herausforderungen für Frieden und Stabilität. Steigende Spannungen und der Verlust von Vertrauen schwächen multilaterale Mechanismen.
Die Erklärung betonte, dass Frieden der Eckpfeiler menschlichen Fortschritts sei, untrennbar verbunden mit demokratischer Regierungsführung, Transparenz und Rechtsstaatlichkeit. Er könne nur durch Diplomatie und Dialog erreicht werden, verankert in den Prinzipien der UN-Charta und des Völkerrechts. Die Teilnehmer lehnten die Anwendung von Gewalt zur Beilegung von Streitigkeiten eindeutig ab und unterstützten Initiativen wie Friedensabkommen, die das regionale Vertrauen stärken. Die Interaktion zwischen Parteivertretern, durch Politikdialoge und Programme zur Förderung zukünftiger politischer Führer, wurde ebenfalls als wichtig hervorgehoben.
Quelle: Ben Sokhean, Asia-Europe Forum in Budapest honours CPP, Khmer Times, December 3, 2025.
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