Der nationale Taekwondo-Cheftrainer Choi Yongsok sieht eine vielversprechende Zukunft für das Hope International Open Taekwondo-Turnier, das sich seiner Meinung nach zu einem globalen Event entwickeln könnte, während Kambodscha im Taekwondo an Dynamik gewinnt. Das Hope International Open Taekwondo Championship 2026 endete mit einer beeindruckenden Medaillenausbeute für Kambodscha, doch es waren die Worte von Cheftrainer Choi Yongsok, die die Aufmerksamkeit auf die zukünftige Entwicklung des Sports im Königreich lenkten.
Nach dem Abschluss des dreitägigen Wettbewerbs im Nationalen Olympiastadion am Sonntagmorgen äußerte Choi seine Zuversicht, dass das Turnier das Potenzial hat, in den kommenden Jahren zu einem wesentlich größeren internationalen Treffen heranzuwachsen. „Dieses Jahr hatten wir nur sechs Länder, aber nächstes Jahr könnten es mehr Vereine aus der ganzen Welt sein. Nicht nur aus Asien, sondern auch aus Europa und Afrika“, sagte er. Seine Kommentare spiegelten die klare Ambition wider, das Hope Open von einem regionalen Jugendtreffen zu einer breiteren Plattform zu erheben, die globale Rivalen anzieht.
Kambodscha dominierte die diesjährige Veranstaltung mit 228 Gold-, 195 Silber- und 275 Bronzemedaillen, insgesamt 698 Medaillen. Myanmar belegte mit 41 Medaillen den zweiten Platz, gefolgt von Vietnam, Singapur, Malaysia und Südkorea. Obwohl Choi mit den Ergebnissen zufrieden war, konzentrierte er sich mehr darauf, was aus der Veranstaltung werden kann und wie sie Kambodschas langfristige Sportziele unterstützen kann.
Er betonte, dass die Meisterschaft auf die Entwicklung an der Basis abzielt, indem sie Athleten im Alter von fünf bis 18 Jahren ein wettbewerbsorientiertes Umfeld bietet. Seiner Ansicht nach verschafft dies Kambodscha eine wichtige Vorlaufzeit, um seinen Athletenpool vor der Ausrichtung der Asiatischen Jugendspiele im Jahr 2031 zu stärken. Choi enthüllte auch Pläne zur weiteren Professionalisierung der Organisation des Wettbewerbs. Er beabsichtigt, für die nächste Ausgabe die Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Bildung, Jugend und Sport und dem Nationalen Olympischen Komitee von Kambodscha zu beantragen, um Logistik, technische Standards und internationale Reichweite zu verbessern.
Insgesamt nahmen in diesem Jahr 560 Athleten von 42 Vereinen teil, darunter Delegationen aus Myanmar, Singapur, Vietnam, Malaysia und Südkorea sowie 34 kambodschanische Vereine. Das Turnier diente als erste große Veranstaltung der Saison 2026 für die Cambodian Taekwondo Federation, nach einem produktiven Jahr 2025, in dem kambodschanische Athleten wertvolle internationale Erfahrungen sammelten. Offizielle haben den Fortschritt des kambodschanischen Taekwondo der mehrjährigen Zusammenarbeit zwischen dem Ministerium für Bildung, Jugend und Sport und der Botschaft der Republik Korea in Kambodscha zugeschrieben. Ein wichtiger Meilenstein war 2024 die Gründung des Kukkiwon Cambodia Centre, das die Coaching-Qualität, die Trainingsstruktur und die internationale Präsenz für lokale Athleten verbessert hat. Für Choi ist das Hope Open nicht nur ein Wettbewerb, sondern ein Entwicklungsinstrument. Seine Botschaft war klar: Kambodschas junge Athleten gewinnen an Selbstvertrauen, das System wird strukturierter, und mit der richtigen Unterstützung kann sich das Land als ernstzunehmendes Taekwondo-Zentrum in der Region und darüber hinaus positionieren.
Quelle: Ngay Nai, Coach Choi Yongsok sees bright future for Hope International Open, Khmer Times, 13. Januar 2026.
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