Chinese Internet Celebrity Lured to Cambodia by Fake Job Found

Chinese Internet Celebrity Lured to Cambodia by Fake Job Found

Die chinesische Botschaft in Kambodscha hat eine chinesische Internet-Berühmtheit, Frau Wu, in einem Krankenhaus in Sihanoukville aufgespürt. Zuvor wurde die Frau, die auf einer Kurzvideo-Plattform 24.000 Follower hatte, mit einer offenbar verletzten Bein auf den Straßen Kambodschas umherirrend gefunden. Medienberichte und Posts chinesischer Netizens hatten die Aufmerksamkeit auf ihren Fall gelenkt, nachdem ihr Vater bestätigte, dass die Fotos und Passinformationen, die online kursierten, seiner Tochter gehörten. Ihre Familie konnte sie seit Ende Dezember des letzten Jahres nicht erreichen und hatte bereits bei der örtlichen Polizei eine Vermisstenanzeige erstattet.

Nachdem die Botschaft von der Nachricht erfuhr, kontaktierte sie umgehend mehrere Abteilungen, darunter die kambodschanische Polizei, sowie lokale Einzelpersonen, um die Situation zu überprüfen und aktiv nach der Frau zu suchen. Nach tagelangen Ermittlungen lokalisierte das Konsularbüro der Botschaft in Sihanoukville Frau Wu am Samstagnachmittag in einem Krankenhaus der Stadt. Ihr körperlicher Zustand war zu diesem Zeitpunkt extrem schlecht, woraufhin das Konsularbüro umgehend ihre Verlegung in ein anderes Krankenhaus zur Behandlung koordinierte.

Laut Frau Wu war sie mit dem Versprechen eines „gut bezahlten Jobs“ nach Kambodscha gelockt worden, bevor sie obdachlos auf den Straßen endete. Ihr körperlicher Zustand hat sich inzwischen verbessert, und das Konsularbüro hat Kontakt zu ihren Familienmitgliedern aufgenommen, um deren Reise nach Kambodscha zu arrangieren und die notwendigen Formalitäten für ihre Rückkehr nach China zu erledigen.

Die chinesische Botschaft in Kambodscha hat erneut alle chinesischen Staatsangehörigen davor gewarnt, dass viele der sogenannten „gut bezahlten Rekrutierungsangebote“ im Ausland mit Grauzonen- und Schwarzmarktindustrien wie Online-Glücksspiel, Telekommunikationsbetrug, Pornografie, Glücksspiel und Drogen in Verbindung stehen. In solchen Industrien gefangen, sind Einzelpersonen einem hohen Risiko illegaler Inhaftierung, gewaltsamen Missbrauchs und sogar lebensbedrohlicher Gefahren ausgesetzt. Die Botschaft appellierte eindringlich, solchen Gerüchten nicht leichtfertig zu glauben und keine verzweifelten Risiken auf Kosten der persönlichen Sicherheit oder sogar des Lebens einzugehen.

Quelle: Khmer Times, Chinese embassy in Cambodia finds wandering internet celebrity lured to the country by ‘high-paying job’, 05. Januar 2026.
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