Chinas Sondergesandter für asiatische Angelegenheiten des Außenministeriums, Deng Xijun, hat nach einer "Shuttle-Diplomatie-Reise" vom 18. bis 23. Dezember 2025 die Hoffnung auf eine Wiederherstellung des gegenseitigen Vertrauens und des Friedens an der Grenze zwischen Kambodscha und Thailand geäußert. Deng Xijun betonte, dass China die aktuelle Situation an der Grenze genau verfolge und seine tiefe Trauer über die Opfer und die Vertreibung der Bevölkerung zum Ausdruck bringe, wobei er beiden Seiten sein aufrichtiges Beileid aussprach.
Der Sondergesandte unterstrich, dass die unmittelbare Priorität darin bestehe, so schnell wie möglich einen Waffenstillstand zu erreichen und den Konflikt zu beenden. Er forderte die Wiederaufnahme des Dialogs und die Beilegung des Grenzstreits mit friedlichen Mitteln. China bekräftigte seine Unterstützung für die Vermittlungsbemühungen der ASEAN und die entscheidende Rolle des ASEAN-Beobachterteams bei der Überwachung des Waffenstillstands.
„China ist bereit, erneut Bedingungen zu schaffen und eine Plattform für den Dialog und die Verhandlungen zwischen beiden Seiten bereitzustellen. China hofft, dass sowohl Kambodscha als auch Thailand in die gleiche Richtung arbeiten, um gegenseitiges Vertrauen wiederherzustellen und den Frieden an der Grenze neu aufzubauen“, so Deng Xijun. Laut der Erklärung bedankten sich sowohl Kambodscha als auch Thailand bei China für dessen anhaltende Bemühungen, Friedensgespräche zu fördern, die für alle Parteien akzeptabel sind.
Beide Seiten bekräftigten ihr Engagement für den Frieden und äußerten die Hoffnung auf einen nachhaltigen Waffenstillstand. Sie drückten auch ihre Bereitschaft aus, die enge Kommunikation mit China aufrechtzuerhalten, gemeinsam an der Deeskalation der Spannungen zu arbeiten und Frieden und Stabilität in der Grenzregion zwischen Kambodscha und Thailand frühzeitig wiederherzustellen.
Der Konflikt hatte sich nach erneuerten Militäroperationen am 7. Dezember 2025 intensiviert und war von wahllosen Luftangriffen und schwerem Beschuss ziviler Gebiete geprägt. Offiziellen Berichten zufolge wurden bis zum Morgen des 25. Dezember 30 unschuldige kambodschanische Zivilisten getötet und 88 weitere verletzt. Fast 640.000 Menschen, darunter über 203.000 Kinder, waren gezwungen, aus ihren Häusern zu fliehen, um in Sicherheit zu gelangen.
Quelle: Khmer Times, China expresses hope for restored trust and rebuilt peace at the Cambodia-Thailand Border, Khmer Times, 26.12.2025.
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