Angkor Botanical Garden: Schutzgebiet für seltene Arten, fördert Ökotourismus

Angkor Botanical Garden: Schutzgebiet für seltene Arten, fördert Ökotourismus

Der Angkor Botanical Garden in Kambodscha wird zu einem führenden Zentrum für Naturschutz und ökologische Bildung umgestaltet. Die APSARA National Authority hat diese Entwicklung bekannt gegeben und betont, dass der Garten zu einer bedeutenden Destination für Besucher wird, die Kambodschas reiche Biodiversität jenseits der weltberühmten Tempelruinen von Angkor entdecken möchten.

Der 2022 etablierte, 15 Hektar große Garten wird von der APSARA National Authority verwaltet und hat sich in kurzer Zeit zu einem vitalen Schutzgebiet für seltene und gefährdete Pflanzen- und Tierarten entwickelt. Durch strategische Entwicklung ist der Garten nun ein zentraler Bestandteil der Bemühungen, Kambodschas Naturerbe zu bewahren und gleichzeitig ein umfassendes, lehrreiches Ökotourismus-Erlebnis anzubieten.

Meak Bora, der Manager des Angkor Botanical Garden, beschreibt die Anlage als ein „lebendes Museum des botanischen Reichtums Kambodschas“. Der Garten beherbergt fünf klar definierte ökologische Zonen: einen Medizinalgarten, in dem Heilpflanzen kultiviert werden; einen Blumengarten, der eine Vielfalt an blühenden Spezies präsentiert; einen Palmenarten-Garten, der verschiedene Palmensorten zeigt; einen traditionellen Khmer-Habitatgarten, der lokale Ökosysteme nachbildet; und einen Wildtierbereich, der die lokale Fauna schützt. Jede dieser Zonen trägt dazu bei, ein spezifisches Kapitel der Naturgeschichte Kambodschas zu veranschaulichen.

Die kontinuierlichen Verbesserungen und Erweiterungen, wie die jüngste Ergänzung dedizierter Rosengärten und Orchideengärten, haben die Attraktivität des Standorts erheblich gesteigert. Bislang haben rund 600.000 nationale und internationale Besucher den Garten erkundet. Der Angkor Botanical Garden verfolgt eine Politik des freien Eintritts, was seine Rolle als zugängliche und wertvolle öffentliche Ressource für alle weiter festigt.

Über seine Funktion als wunderschöner Erholungsort hinaus dient der Garten als entscheidendes Forschungs- und Bildungszentrum. Er schützt und bewahrt zahlreiche Pflanzenarten, die der breiten Öffentlichkeit zuvor wenig bekannt waren. Dies bietet Studenten und Wissenschaftlern ein einzigartiges lebendes Labor, in dem sie Kambodschas unverwechselbare Ökosysteme eingehend studieren und erforschen können. Diese Einrichtung ist somit unerlässlich für das Verständnis und den Schutz der lokalen Biodiversität.

„Dies ist mehr als ein Park; es ist eine vitale Institution für den Biodiversitätsschutz und das Umweltbewusstsein“, fügte Bora hinzu. „Wir fördern die nächste Generation von Naturschützern, indem wir einen Raum anbieten, wo seltene Arten beobachtet, studiert und geschätzt werden können.“ Der Angkor Botanical Garden leistet somit einen wesentlichen Beitrag zur Bewahrung des natürlichen Erbes Kambodschas und zur Stärkung des regionalen Ökotourismus.

Quelle: Khmer Times, Angkor Botanical Garden blossoms as key sanctuary for rare species, bolstering eco-tourism, Khmer Times, November 26, 2025.
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