Ärzte mahnen Hygiene in Flüchtlingszentren: Krankheitsrisiko steigt

Ärzte mahnen Hygiene in Flüchtlingszentren: Krankheitsrisiko steigt

Der Artikel hebt den dringenden Aufruf medizinischer Teams hervor, in kambodschanischen Flüchtlingszentren strikte Lebensmittelhygiene und persönliche Sauberkeit einzuhalten. Diese Zentren, die eine große Anzahl von Evakuierten beherbergen, bieten überfüllte Lebensbedingungen, die das Risiko für Infektionskrankheiten, insbesondere Durchfall und Influenza, erheblich erhöhen. Gesundheitsmitarbeiter betonen, dass die aktuelle Jahreszeit diese gesundheitlichen Herausforderungen weiter verschärft und die Ausbreitung solcher Krankheiten wahrscheinlicher macht.

Phok Kan Chesda, der Leiter des Gesundheitszentrums der Gemeinde Bouvel II im Bezirk Bavel, der derzeit an einem primären Gesundheitszentrum in der Sicherheitsunterkunft für Vertriebene an der Utom Samakki Pagode (auch bekannt als Dach Proat Pagode) stationiert ist, erläuterte die ernsten Herausforderungen für die öffentliche Gesundheit, die sich aus dem Zusammenleben ergeben. Er warnte ausdrücklich: „Das Leben unter solchen beengten Bedingungen erhöht das Risiko für Durchfallerkrankungen, und in dieser Jahreszeit besteht auch ein höheres Risiko für Influenza.“ Kan Chesda betonte die entscheidende Bedeutung von: „Saubere Lebensbedingungen, sicherer Lebensmittelkonsum und angemessene persönliche Hygiene sind die wichtigsten Faktoren zur Vorbeugung von Infektionskrankheiten.“

Allein zwischen dem 10. und 13. Dezember suchten über 150 Vertriebene (darunter über 120 Frauen) medizinische Dienste am primären Gesundheitszentrum der Dach Proat Pagoda Sicherheitsunterkunft auf. Zu den am häufigsten behandelten Krankheiten gehörten Influenza, Durchfall, Bluthochdruck und Schwindel. Darüber hinaus war die Gesundheit von Kindern in diesem Zeitraum ein wichtiges Anliegen, wobei medizinische Teams mehr als 700 Kinder im Flüchtlingszentrum untersuchten und behandelten. Um ein kontinuierliches Gesundheitsbewusstsein zu gewährleisten, bestätigte Kan Chesda, dass das medizinische Personal regelmäßig Lautsprecher auf dem Gelände einsetzt, um die vertriebenen Bewohner daran zu erinnern, ihre Gesundheit zu schützen, indem sie ihre Wohnbereiche sauber halten, sorgfältige Lebensmittelhygiene praktizieren und eine gute persönliche Hygiene aufrechterhalten.

Der Artikel liefert auch einen düsteren statistischen Überblick über die Vertreibungskrise. Offiziellen Zahlen zufolge stieg die Zahl der kambodschanischen Zivilisten, die zwischen dem 7. und 13. Dezember 2025 in Sicherheitszentren in sieben Provinzen vertrieben wurden, auf alarmierende 112.648 Familien. Diese Zahl entspricht insgesamt 379.047 Personen, darunter 197.127 Frauen und 94.348 Kinder. Die von grenzüberschreitenden Angriffen auf die Souveränität Kambodschas betroffenen Provinzen sind Oddar Meanchey, Preah Vihear, Banteay Meanchey, Pursat, Siem Reap, Battambang und Koh Kong. Diese weit verbreitete Vertreibung unterstreicht die kritische Notwendigkeit robuster Interventionen im Bereich der öffentlichen Gesundheit und nachhaltiger humanitärer Hilfe, um Krankheitsrisiken in diesen hochgradig gefährdeten Bevölkerungsgruppen zu mindern. Die wiederkehrende Botschaft im gesamten Artikel bleibt die überragende Bedeutung der Hygiene als primäre Abwehrmaßnahme gegen das erhöhte Risiko von Infektionskrankheiten in überfüllten, provisorischen Unterkünften.

Quelle: Khmer Times, Doctors Urge Food Hygiene at Displacement Centres as Crowded Living Raises Disease Risks, Khmer Times, 13. Dezember 2025.
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