Nach einem kürzlich beendeten dreiwöchigen Grenzkonflikt in Kambodscha ist eine signifikante Anzahl von vertriebenen Personen in ihre Heimatgemeinden zurückgekehrt. Das Innenministerium teilte mit, dass von den ursprünglich über 640.000 durch die Auseinandersetzungen vertriebenen Menschen bereits etwa 470.000 wieder zu Hause sind. Dies umfasst auch die jüngste Rückkehr von weiteren 7.866 Personen, die zuvor in Notunterkünften Zuflucht gesucht hatten.
Trotz dieser positiven Entwicklung verbleiben immer noch 178.894 Vertriebene in Übergangslagern. Unter diesen befinden sich 93.534 Frauen und 58.094 Kinder, was die fortbestehende humanitäre Herausforderung in der Region unterstreicht. Die Bemühungen, diesen verbleibenden Personen die Rückkehr zu ermöglichen und ihre Reintegration in die Gesellschaft zu unterstützen, dürften weiterhin oberste Priorität haben.
Der Konflikt, der vom 7. bis zum 27. Dezember 2025 andauerte, hatte verheerende Auswirkungen auf die Zivilbevölkerung. Insgesamt forderte er 32 zivile Todesopfer und führte zu über 95 Verletzten. Die dreiwöchigen bewaffneten Auseinandersetzungen an der Grenze führten zu einer massiven Vertreibungswelle, die mehr als 640.000 Menschen betraf und die Notwendigkeit von humanitärer Hilfe und Wiederaufbaumaßnahmen verdeutlichte. Die Rückkehr der Vertriebenen ist ein Zeichen der Stabilisierung, doch die langfristigen Folgen des Konflikts und die Bedürfnisse der noch in Lagern lebenden Menschen bleiben eine wichtige Aufgabe für die kambodschanischen Behörden und internationale Partner.
Quelle: Redaktion, 470,000 displaced persons return home, Khmer Times, 9. Januar 2026.
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